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Zucchini als Rohkost

Vom Garten auf den Esstisch: Das Gemüse stammt vom klassischen Gartenkürbis ab und war vor dem 17. Jahrhundert ins Nord- und Südamerika verbreitet bevor es nach Europa gelangte. In Italien auf den Märkten angeboten, verbreitete sich der „kleine Kürbis“, die „Zucchino“, schnell als geschätztes Gemüse und ist heute in Deutschland das ganze Jahr über erhältlich. Zucchini sind echte Allroundtalente. Ob gebraten, weich gekocht oder pikant gegrillt – sie sind vielseitig einsetzbar und dazu auch noch kalorienarm.  Die Verwendungsmöglichkeiten sind zahlreich. Doch können Zucchini auch im rohen Zustand verzehrt werden?

Zucchini – einfach mal pro(h)bieren

Die Zucchini kann – anders als der artverwandte Kürbis – auch schmackhaft roh verzehrt werden und ist für unseren Magen-Darm-Trakt leichter verdaulich als die meiste andere Rohkost. Jung geerntet ist die Schale der Zucchini noch besonders zart und das Fruchtfleisch saftig und leicht nussig. Die optimale Größe liegt bei höchstens 20 cm, da die Frucht sonst schnell trocken und holzig sein kann und an Geschmack verloren hat.  Auch die gelbe Blüte der Zucchini ist zum Verzehr geeignet und gilt unter Gourmets als Delikatesse.

Tipp von eurapon: Bei bitterem Geschmack müssen Zucchinis unbedingt entsorgt werden! Die Bitterstoffe (Cucurbitacine) greifen die Magen-Darm-Schleimhaut an und können auch durch längeres Kochen nicht zerstört werden.

Gurkenkürbis, Zucchetti, Zucchini – gesund sind sie alle

So vielseitig wie die Namen ist auch das Äußere der Zucchini. Die bekannteste Sorte in Deutschland ist die klassische dunkelgrüne, aber auch in Gelb, Hellgrün, getigert und sogar in Schwarz ist sie zu finden. Die Schale sollte man – ganz gleich welche Farbe sie hat – unbedingt mitessen, da sie viele Nährstoffe enthält wie zum Beispiel Magnesium.  Zudem ist die Zucchini ein Lieferant für Vitamin A und C und besteht zu 94% aus Wasser. Mit nur 25 kcal auf 100 g ist das Gemüse ein passender kulinarischer Begleiter, wenn man einige Pfunde verlieren möchte.

Rezeptideen mit roher Zucchini

Die Möglichkeiten des rohen Genusses der Zucchini sind vielfältig. Als Salat, Vorspeise, Appetizer oder als Hauptgang – die Zucchini kann auch roh zu einem Geschmackserlebnis werden. „Zoodles“ ist der neuste Food-Trend und bezeichnet Zucchini-Nudeln, die als Ersatz für die klassische Weizen-Variante verwendet werden können. Mithilfe dieses Tricks spart man nicht nur Kalorien sondern auch deutlich Kohlenhydrate ein, was sich besonders für eine Low Carb-Ernährung eignet. Im eurapon Rohkost Ratgeber finden Sie einige Anregungen für ihre nächste Mahlzeit:

Zucchini Carpaccio

Die Zucchini hauchdünn schneiden (am besten mit einer feinen Hobel) und mit Olivenöl, zerdrücktem Knoblauch, Essig, Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben mit gehackten Nüssen und einem Spritzer Zitrone verfeinern.

Kalter Nudelsalat mit Zucchini

Die Nudeln nach Packungsanweisung  kochen, erkalten lassen und zusammen mit fein geschnittener Zucchini, Tomaten, Kidneybohnen und gebratenen Hähnchen in eine Schüssel geben. Mit Dressing nach Wahl anmachen. Tipp: Mit Vollkorn-Nudeln sättigt das Gericht nachhaltiger und enthält mehr Nährstoffe als die klassische Weißmehl-Variante.

Rohe Zucchininudeln mit Avocadosoße

Mit einem Spiralschneider die Zucchini in feine Streifen schneiden. Für die Soße: Eine Avocado mit Knoblauch, Tomaten, Salz und Pfeffer vermengen und die Soße zu den Zucchini-Nudeln geben. Als Abrundung einen Spritzer Zitrone hinzugeben.

Radiesschen-Zucchini-Salat

Die Radieschen und Zucchini stifteln und diese mit Essig, Öl, Salz Pfeffer und etwas süßem Senf vermengen. Nach Belieben Petersilie darüber streuen.

Weiterführende Links rund um die Zucchini:

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