Haarausfall Mittel
Kommentare 0

Unser Haarausfallratgeber Teil 8: Welche Mittel / Maßnahmen helfen bei was?

Haarausfall lässt sich mit einer Reihe bekannter Mittel und Maßnahmen bekämpfen lässt. Im Folgenden soll kurz aufgezeigt werden, wann welche Formen der Therapie sinnvoll sind. Beachten Sie, dass ein vorliegender Haarausfall aus mehreren Gründen eingetreten sein kann, die sich gegenseitig begünstigen. Hier reicht es meist nicht aus, auf einen Heilungsweg alleine zu vertrauen, stattdessen sollte die richtige Kombination unterschiedlicher Mittel gefunden werden.

Medikamentöse Behandlung: Die Einnahme von Präparaten gegen den Haarausfall ist ratsam, wenn eindeutig eine physische Ursache als Grund ausgemacht wurde. Dies kann bei einer erblichen Vorbelastung, bei Erkrankungen des Stoffwechsels oder der altersbedingten Erscheinung durch die Umstellung des Hormonhaushaltes sinnvoll ist. Gleiches gilt, wenn der Haarausfall die Folge einer anderen Erkrankung zu sein scheint, beispielsweise einer Fehlfunktion der Schilddrüse. Der direkteste Weg, medikamentös gegen den Haarausfall vorzugehen, sind Präparate mit Hemmung der Testosteron-Umwandlung bzw. zur Hemmung des Einflusses von DHT.

Haarverpflanzung/Verdichtung: Über das künstliche Einsetzen von Haaren an mittlerweile kahlen Stellen ist zu denken, wenn ein natürliches Wachstum nicht mehr zu erwarten ist und keine Erkrankung der Kopfhaut vorliegt. Gerade bei einem erblichen oder altersbedingten Haarausfall werden sich nach dem Auswahl von Haarwurzeln auf einer gesunden Kopfhaut keine neuen Haare mehr bilden. Die Verdichtung bzw. Verpflanzung ist individuell in einem bestimmten Rahmen möglich und kein Allheilmittel für ein voll wirkendes Haar. Die Gesundheit der Kopfhaut ist zu gewährleisten, da ansonsten das Verpflanzen bzw. Verdichten nicht funktioniert und sich Entzündungen & Co. sogar verschlimmern können.

haarausfall_transplantation

Transplantation der Haarwurzel

Stressreduktion: Ein kritischer Blick auf die eigene Lebensweise und Maßnahmen wie das Erlernen von Entspannungstechniken sind in fast allen Fällen anzuraten. Entweder handelt es sich um einen rein stressbedingten Haarausfall, der alleine durch eine Bereinigung der bisherigen Lebensweise eingedämmt werden kann. Doch auch unter den anderen Umständen sorgen Erkrankungen, Hormonschwankungen oder der Haarausfall selbst für Stress, dem es mit einer bewussten Lebensweise entgegenzusteuern gilt. Auch bei Einleiten anderer Therapieformen ist das Steigern der Lebensqualität durch weniger Stress hilfreich – bis hin zu einem Punkt, an dem jedes verlorene Haar nicht als weiterer Weltuntergang wahrgenommen wird.

Unsere Produktempfehlungen

Gabe von Silicium, Biotin, Vitaminen und weiterer Nährstoffe: Unabhängig von der Art des Haarausfalls ist es ratsam, dem Körper eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen zu bieten. Bei Mangelerscheinungen, die alleine für den Haarausfall verantwortlich sind, ist dies sogar essenziell für die Verbesserung der Situation. Der menschliche Körper wird die vorhandenen Nährstoffe stets zunächst für die lebenswichtigen Organe und Funktionen nutzen, wodurch die Haare schnell vernachlässigt werden. Die ausreichende Zufuhr mit Vitamin A, Selen, Zink, Silicium & Co. kommt ihrem Körper deshalb in jedem Fall zu Gute.

Unsere Produktempfehlungen

Einnahme von Priorin® Kapseln: Diese sind zugelassen zur diätetischen Behandlung von erblich bedingten Haarwachstumsstörungen und Haarausfall bei Frauen. Sie enthalten eine Kombination aus Hirseextrakt, Vitamin B5 und Cystin. Auf eine ausgewogene Ernährung sollte aber auch bei einer Einnahme der Kapseln nicht verzichten werden.

Unsere Produktempfehlungen

Minoxidil ein Wirkstoff der z.B. in Regaine® enthalten ist, kann bei dem erblich bedingten Haarausfall angewendet werden und ist in unterschiedlichen Konzentrationen für Männer und Frauen bei eurapon erhältlich. Die Lösung oder der Schaum werden 1x täglich aufgetragen und müssen regelmäßig angewendet werden.

Unsere Produktempfehlungen

Keine Maßnahme ergreifen: So schwer es manchen Betroffenen fallen mag – in verschiedenen Situationen ist kein bestimmtes Mittel beim erkannten Haarausfall zu ergreifen. Dies gilt beispielsweise für Frauen in der Schwanger oder Stillzeit sowie Fällen, in denen der Haarausfall mit einer Erkrankung oder anderen Therapie in Verbindung steht. In dieser Situation mit weiteren Präparaten einzugreifen, nimmt einen unnötigen Einfluss auf den Organismus und sorgt durch Nebenwirkungen schlimmstenfalls für eine Verschlechterung. In dieser Situation sollte das Wissen trösten, das sich der natürliche Haarwuchs nach Beendigung der Krankheitsphase oder Stillzeit von selbst wieder einstellen wird.

Tipps für die Haarpflege / Vorbeugung

Viele Menschen möchten einen sinnvollen Beitrag gegen einen drohenden Haarausfall leisten, bevor es zu spät ist. Tatsächlich gibt es vielfältige Formen der Prävention, um den Haarausfall hinauszuzögern oder unter bestimmten Umständen vollständig zu verhindern. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, die Sorge vor dem Haarausfall zu verlieren und über lange Zeit hinweg von einem vollen und attraktiven Haar zu profitieren.

Haarausfall vorbeugen

Nicht jeder Haarausfall lässt sich komplett vermeiden, manchmal sorgt die genetische Disposition oder die hormonell Entwicklung für sein Eintreten. Um weitere Risikofaktoren für den Haarverlust auszuschließen, bieten sich folgende Maßnahmen zur Vorbeugung an:

  • Essen Sie gesund und ausgewogen: Durch die Zufuhr aller lebenswichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente verhindern Sie Mangelerscheinungen des Körpers, die in vielen Fällen für den Haarverlust verantwortlich sind.
  • Vermeiden Sie Stress: Eine stressige Lebensweise ist der schleichende und häufig unbemerkte Grund für Haarausfall. Lernen Sie, gelassener durchs Leben zu gehen und gönnen Sie sich Auszeiten, um nicht in Stress und Hektik des Lebens unterzugehen. Gerade diffuser Haarausfall ist eine häufige Folge von körperlichem und psychischem Stress, der sogar bis zum kompletten Haarverlust nach traumatischen Situationen reichen kann.
  • Achten Sie auf die Gesundheit Ihrer Kopfhaut: Entzündungen oder Erkrankungen können dafür verantwortlich sein, dass sich Haarwurzeln von der Kopfhaut lösen oder Follikeln erkranken. Eine regelmäßige und abgestimmte Haarpflege ist hierfür entscheidend, die im Folgenden noch genauer betrachtet wird. Dies gilt umso mehr, wenn Ihr Haar häufig Umweltgiften ausgesetzt ist, z. B. durch das Leben in der Großstadt.
  • Prüfen Sie die Einnahme von Medikamenten und Hormonen: Wenn Sie wissen, dass Ihr Körper empfindlich auf bestimmte Wirkstoffe oder Hormonschwankungen reagiert, sollten Sie die Einnahme von Präparaten aller Art kritisch hinterfragen. Das Spektrum reicht von der täglichen Kopfschmerztablette bis zur Anti-Baby-Pille. Bei der Entscheidung hilft ein kompetenter und vertrauensvoller Arzt.

Shampoo

Die Industrie hat längst erkannt, wie viele Menschen hierzulande von Haarausfall betroffen sind und bieten spezielle Shampoos und Haarpflegen an. Natürlich ist es sinnvoll, auf eine abgestimmte Reinigung und Pflege umzustellen, beispielsweise um Haare und Kopfhaut nicht durch unnötige Chemie zu belasten. Nach verschiedenen Auswertungen, beispielsweise der renommierten Stiftung Warentest, handelt es sich bei speziellen Shampoos jedoch nicht um Wundermittel. Nach mehrmaliger Anwendung sollten Sie also nicht damit rechnen, dass Ihre Haare plötzlich wie aus dem Nichts sprießen.

Dennoch trägt das richtige Shampoo zu einer grundlegenden Reinigung von Haaren und Kopfhaut bei, außerdem leistet es seinen Beitrag zur Versorgung mit verschiedenen Nährstoffen. Eine möglichst natürliche Haarpflege zu wählen und auf chemische Inhaltsstoffe zu verzichten, ist ebenfalls ratsam und dies bereits vor einem eingetretenen Haarverlust. Hierfür kann es auch lohnen, beim Kauf von Shampoo und Spülung etwas tiefer in die Tasche zu greifen. eurapon bietet ebenfalls eine breite Palette an Shampoos wie z.B. Alpecin® oder Plantur 21®. Viele Shampoos enthalten Coffein, dieser Wirkstoff kann ebenfalls dafür sorgen das Haarwachstum anzuregen.

Unsere Produktempfehlungen

Bürsten & Kämmen

Manche Menschen schwören bei ihrer Haarpflege auf Holz- oder Plastikbürsten, andere wenden spezielle Wurzelbürsten zur täglichen Kopfhautmassage an. Fundierte und eindeutige Studien zum Thema Kämme und Bürsten und ihren Einfluss auf den drohenden Haarausfall gibt es nicht, allerdings lassen sich bei der Anwendung einige Fehler vermeiden.

Vor allem die physische Zugkraft spielt beim Haarausfall eine Rolle. Dies gilt vorrangig für widerspenstiges Haar, durch das sich Kamm oder Bürste nicht einfach ziehen lassen. Wenn Sie häufig in Ihren Haaren hängenbleiben, drohen Sie mit zu viel Kraft diese mitsamt Haarwurzel herauszuziehen. Wenden Sie deshalb eher sanfte Bewegungen beim Kämmen und Bürsten an. Abhängig von der Beschaffenheit Ihrer Haare sollten Sie antesten, ob eher eine Bürste oder ein Kamm zu einem sanften Striegeln ihrer Haare beiträgt.

Eine Bürstenmassage hilft in erster Linie dabei, die Kopfhaut besser zu durchbluten. Dies kann einen Beitrag gegen den Haarausfall leisten, sofern dieser mit einem Nährstoffmangel bzw. mit einer erschwerten Aufnahme der Nährstoffe verbunden ist. Die Förderung der Durchblutung trägt die Nährstoffe besser in die entsprechenden Regionen und sorgt für eine Kräftigung der Haare. Allerdings ist bei vielen Betroffenen das Problem mit der Nährstoffversorgung nicht der einzige Grund, weshalb es zu einem Haarverlust gekommen ist. Auf eine Massage Ihrer Kopfhaut müssen Sie dennoch nicht verzichten, die sich angenehm anfühlt und sogar zum Stressabbau beitragen kann.

haarausfall_mythio_kaemmen

Kämmen zur Durchblutung

Mythen über Haarausfall

Wenn Sie nach der Vielzahl an Informationen unsicher sein sollten, was alles Einfluss auf Ihren Haarausfall nimmt, wollen wir zum Schluss ein wenig zur Klärung beitragen. Lernen Sie einige Mythen rund um das Thema Haarausfall kennen, die nach modernen, wissenschaftlichen Standards nicht mehr haltbar sind:

  • Häufiges Haare waschen beschleunigt den Haarausfall: Nur in den wenigsten Fällen nimmt die Haarwäsche einen Einfluss auf den Haarverlust, der genetisch, hormonell oder in Folge von Stress und Erkrankungen eintritt. Ein extrem häufiges Haare waschen kann die Kopfhaut austrocknen und Entzündungen begünstigen, in deren extremer Folge ein Haarverlust eintritt. Dies ist jedoch die eine Ausnahme.
  • Häufiges Kämmen beschleunigt den Haarausfall: Bürste oder Kamm nehmen im Regelfall nur die Haare mit, die ohnehin abgestorben sind und lose in der Frisur hingen. Das häufige Kämmen und Bürsten würde nur den Haarausfall fördern, wenn die Haare kraftvoll mitsamt Haarwurzeln herausgerissen werden. Dieser schmerzhafte Prozess bleibt allerdings nicht unbemerkt.
  • Hüte und Kappen fördern den Haarausfall: Das Wachstum menschlicher Haare ist zwar auf ausreichend Nährstoffe angewiesen, allerdings gehört ein regelmäßiger Einfall von Sonnenlicht nicht hierzu. Das Problem von zu wenig Licht kann sich eher indirekt durch einen Vitamin-D-Mangel zeigen, für den Haarausfall jedoch nur eines von vielen Symptomen sein kann. Tatsache ist allerdings, dass Haare durch eine Kopfbedeckung schneller brechen, gerade wenn Sie nicht über genügend Nährstoffe verfügen. Anhaltspunkte für einen permanenten Haarverlust durch Hüte & Co. gibt es allerdings nicht.
  • Regelmäßige Kopfmassagen fördern das Haarwachstum: Während wie oben angesprochen Kopfmassagen einen Einfluss auf die Durchblutung der Kopfhaut nehmen, wird das Haar durch sie nicht schneller wachsen. Auch wird eine Massage nicht dafür sorgen, dass sich neue Haarwurzeln bilden und das Haar voller wird. Der Einfluss der Massagen ist generell überschaubar, da die menschliche Kopfhaut bereits von Natur aus gut durchblutet ist. Allerdings wird ein kleiner Beitrag für die Zirkulation der Nährstoffe geleistet, was die Kräftigung der Haare positiv beeinflussen kann.

Erfahren Sie wie Haarausfall entsteht und welche weitere Formen es gibt:

Ähnliche Artikel auf dem Gesundheitsblog

Schreibe eine Antwort