dünnes Haar
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Unser Haarausfallratgeber Teil 7: Dünnes Haar und weitere Ursachen für Haarausfall

Dünnes Haar ist häufig die Folge von Haarausfall und muss keine Erkrankung als Ursache haben. Wer beispielsweise in der zweiten Lebenshälfte Haare aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses verliert, wird unter einer Ausdünnung seiner Haare leiden. Das Problem tritt auch bei krankhaftem Haarausfall ein, der trotz der oben genannten Therapieformen nicht aufhört und bis zu einer drohenden Glatze fortschreitet. Abhängig von den Gründen des Haarausfalls kann dünnes Haar ein Zustand sein, der nach Überwindung einer Erkrankung über Jahre und Jahrzehnte hinweg erhalten bleibt. Die Ausdünnung der Haare muss also nicht zwangsläufig ein stetig fortschreitender Prozess sein.

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dünnes Haar durch Haarausfall

Zur Behandlung von dünnem Haar ist wie bei echtem Haarausfall abzuklären, ob eine krankhafte oder natürliche Ursache vorliegt. In beiden Fällen kann eingegriffen werden, um die Ausdünnung zu verhindern und das Haar wieder voller erscheinen zu lassen. In den meisten Fällen sind die Einwirkungen kosmetischer Natur, damit das Haar voller als zuvor wirkt. Wenn es um die altersbedingte Ausdünnung der Haare geht, die nur sehr langsam voranschreitet, können viele Betroffene mit der Entwicklung leben und den Haarverlust leichter akzeptieren. Gerade von Frauen wird dünnes Haar jedoch als ästhetischer Makel empfunden, Therapien oder andere Formen der Beseitigung sind in dieser Situation ratsam.

Was tun bei dünnem Haar

Unterschiedliche Therapieformen

Für eine adäquate Therapie bei dünnem Haar ist im Vorfeld abzuklären, ob ein fortschreitender Haarausfall gegeben ist. Ansonsten werden die Bemühungen gegen die Ausdünnung der Haarpracht schnell vom weiterhin vorherrschenden Verlust eingeholt. Bei einer ärztlichen Untersuchung zeigen sich außerdem oft Paradesituationen, mit denen die Ausdünnung des Haares verbunden werden. Dies reicht vom Fehlen bestimmter Aminosäuren bis zum Mangel an Silicium. In manchen Fällen reicht die Gabe entsprechender Ersatzpräparate aus, um eine weitere Ausdünnung des dünnen Haares zu verhindern.

Neben einem Mangel an bestimmten Nährstoffen kann dünner werdendes Haar auf eine problembeladene Kopfhaut zurückzuführen sein. Eine grundlegende Sanierung ist anzuraten, die in mehreren Phasen erfolgt und rein natürlich durchgeführt werden kann. Um Körper und Kopfhaut ausreichend Nährstoffe zuzuführen, ist fast immer eine Ernährungsumstellung notwendig. Diese zielt nicht nur auf die Beseitigung eines potenziellen Mangels ab, sondern soll mit Vitaminen und Spurenelementen die Grundlage für kräftiges und gesundes Haar schaffen. Neben der Re-Mineralisierung der Haare ist eine grundlegende Stärkung der körperlichen Gesundheit empfehlenswert, beispielsweise durch die Einleitung einer Darmsanierung.

Lässt sich eine erneute Gesundung der Kopfhaut feststellen, wird zumindest eine weitere Ausdünnung der Haare herausgezögert werden können. Dies hilft Betroffenen jedoch nicht, bei denen dünnes Haar bereits eingetreten ist und keine Aussicht auf Besserung besteht. In diesem Fall kann über eine Haarverdichtung als Eingriff von außen nachgedacht werden. Es gibt verschiedene Methoden der Verdichtung, wobei nicht zwangsläufig auf Eigenhaar wie bei der Haartransplantation zurückgegriffen wird. Auch synthetische Haare werden in Form von Strähnen eingebracht und beispielsweise über Tapes befestigt, um ausgedünnte Stellen zu kaschieren. Verschiedene Methoden der Haarverdichtung sind weniger natürlich, sorgen jedoch für die gewünschte ästhetische Wirkung eines volleren Haares.

Mittel gegen Haarausfall

Das wichtigste Mittel gegen Haarausfall, der für dünnes Haar verantwortlich ist, ist Silicium – so zumindest die Meinung vieler Hautärzte und anderer Experten. Das natürliche Elemente wird seit Jahrzehnten mit starkem und kräftigem Haar verbunden, um dieses von der Wurzel auf zu einem gesunden Wachstum zu veranlassen. Wird der Körper ausreichend mit Silicium versorgt, neigt das Haar seltener zu Bruchstellen und wird in vielen Fällen gesünder. Selbst wenn es zu einer Ausdünnung gekommen ist, hinterlassen die verbliebenen Haare einen gesünderen und kraftvolleren Eindruck.

Ansonsten ist die richtige Ernährung das wichtigste Mittel bei einer Ausdünnung der Haare. Ist für diese eine akute Erkrankung oder ein hormonelles Problem auszuschließen, kann der Betroffene lediglich gegen den fortschreitenden Haarverlust in höherem Lebensalter angehen. Und dies gelingt mit einer abgestimmten Mischung aus Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen am besten, die durch eine ausgewogene Ernährung täglich zuzuführen sind. Ärzte, Apotheken und selbst manche Friseure beraten gerne, auf welche Nährstoffe es für gesundes Haar ohne eine weiterhin drohende Ausdünnung ankommt.

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Sonstige Ursachen für Haarausfall

Die oben beschriebenen Situationen gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb Männer und Frauen hierzulande unter Haarausfall leiden. Hierneben gibt es eine Reihe weiterer Gründe, die seltener auftreten und trotzdem individuell vorliegen können. Die folgende Aufstellung nennt Ihnen weitere Gründe und zeigt kurz, welche Therapieformen in diesem Fall anzuraten sind:

  • Haarausfall durch Stoffwechselerkrankungen: In diesem Fall sind schwerwiegende Erkrankungen wie Morbus Crohn für den Haarausfall verantwortlich. Das Symptom Haarverlust alleine lässt sich nicht bekämpfen, stattdessen kann auf eine Verbesserung der Situation durch eine adäquate Behandlung der Stoffwechselerkrankung gehofft werden.
  • Haarausfall durch physische Zugwirkung: Wer stets enge Haargummis trägt oder über extrem lange Haare mit großem Eigengewicht verfügt, kann unter dieser Art von Haarausfall leiden. Sie zeigt sich vorrangig im zurückgehenden Stirnansatz, da hier die größte Zugkraft herrscht. Eine Entlastung stellt der Verzicht auf entsprechende Accessoires dar, gleiches gilt für die Umstellung auf einen kürzeren Haarschnitt.
  • Haarausfall durch Nährstoffmangel: Verschiedene Vitamine und Mineralstoffe werden traditionell mit einem kräftigen und gesunden Haarwachstum verbunden. Hierzu zählen beispielsweise die Vitamine A und K sowie Selen und Zink. Durch eine unbewusste oder ungesunde Ernährung kann die Zufuhr dieser Nährstoffe langfristig zu kurz kommen, was sich durch einen Bluttest beim Arzt einfach ermitteln lässt. Durch eine ausreichende Zufuhr, beispielsweise über die täglichen Speisen oder Nahrungsergänzungsmittel, lässt sich der Haarausfall mit dieser Ursache stoppen.
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  • Haarausfall durch Medikamenteneinnahme: Über die letzten Jahrzehnte wurde immer wieder ein Zusammenhang zwischen verschiedenen Wirkstoffen und dem erhöhten Risiko von Haarausfall festgestellt. Dieser Zusammenhang lässt sich in den Beipackzetteln der Präparate mit der jeweiligen Wahrscheinlichkeit finden. Traditionell wird Beta-Blockern oder Schilddrüsen-Hormonen dieser Einfluss zugeschrieben, allerdings findet die Erforschung der entsprechenden Nebenwirkung auch auf anderen Gebieten statt. Besteht der Verdacht einer entsprechenden Nebenwirkung, kann die Absetzung bzw. Umstellung des Medikaments zum gewünschten Erfolg führen. In beiden Fällen ist eine Absprache mit einem Arzt nötig.
  • Haarausfall in Folge von Diäten: Im direkten Zusammenhang zum oben erwähnten Nährstoffmangel steht der Haarausfall bei Diäten. Werden diese als echte Hungerkuren betrieben, kommt eine umfassende Versorgung mit Energie und Nährstoffen zu kurz, was sich bei abnehmwilligen Personen durch eine Vielzahl an Symptomen bemerkbar machen kann. Haarausfall ist eines dieser Symptome. Die Umstellung der Ernährung auf eine ausgewogene Weise mit genügend Kalorien pro Tag beseitigt dieses Problem. Schließlich möchte kein Mensch durch den Verlust seines Haupthaars abnehmen.

Erfahren Sie wie Haarausfall entsteht und welche weitere Formen es gibt:

Welche Haarausfallart Sie mit entsprechenden Maßnahmen oder Mitteln vorbeugen können und wie Sie Ihre Haare pflegen, erfahren Sie hier:

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