Tipps zum Sonnenschutz von eurapon
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Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Unsere Tipps zum Sonnenschutz

Die Ferien- und Urlaubszeit hat begonnen und viele Menschen reisen in südliche Gefilde oder verbringen lange Tage am heimischen Badesee. Auch das Thema „Sonnenschutz“ hat nun wieder Saison, was vor allem an den gut gefüllten Regalen in Drogerien und Apotheken zu sehen ist. Doch trotz der großen Auswahl leiden viele Menschen an einem regelmäßig wiederkehrenden Sonnenbrand.

Wie entsteht eigentlich ein Sonnenbrand und was macht eine gute Sonnencreme aus? Und (wie) kann man einen Sonnenbrand vermeiden? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt unser aktueller Blogtext.

Wie entsteht eigentlich ein Sonnenbrand?

Sonnenbrand entsteht durch eine zu starke Sonnenstrahlung, die zu einer Verbrennung der Haut führt. Ein leichter Sonnenbrand äußert sich in einer Rötung, bei einem schweren Sonnenbrand treten Schwellungen, Blasenbildung und Schmerzen auf. Hier sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Das Tückische an einem Sonnenbrand: Selbst wenn der Sonnenbrand nach einigen Wochen verschwunden ist, die Haut vergisst ihn nicht. Mit jedem neuen Sonnenbrand steigt das Risiko, in späteren Jahren an Hautkrebs zu erkranken.

Schwere Sonnenbrände schädigen außerdem die DNA in den Körperzellen. Die Folge ist eine frühzeitige Hautalterung. Deshalb sollte bei jedem Gang ins Freie Sonnenschutz aufgetragen werden, vor allem in der Sommerzeit.

Spray, Milch oder Gel – was ist das richtige für mich?

Sonnenschutz ist in Form von Spray, Gel, Milch oder als klassische Creme erhältlich. Wer hier an kreative Marketingmaßnahmen denkt, liegt falsch. Denn die einzelnen Formen haben durchaus ihre individuelle Daseinsberechtigung.

Wer in der Sonne viel schwitzt, der fährt am besten mit einem Gel. Denn dieses zieht dank seiner leichten Textur schnell ein und hinterlässt keine Rückstände auf der Haut. Auch für Menschen, die zu Pickeln neigen, ist ein Gel das Mittel der Wahl. Trockene Haut hingegen sollte mit einer Milch eingecremt werden, da diese zusätzliche pflegende Substanzen enthält.

Der Vorteil von Sprays ist, dass sie sich gut verteilen lassen. Der Nachteil ist jedoch, dass beim Sprühen ein Teil des Sonnenschutzes daneben geht und nicht auf der Haut landet. Den größten Schutz bietet nach wie vor die klassische Sonnencreme. Ihr hoher Fettanteil sorgt für eine gute Bindung der Wirkstoffe.

Egal, für welches Produkt Sie sich entscheiden – wichtig ist, dass Ihr Sonnenschutz sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlung schützt. In Deutschland ist dies auf der Verpackung gekennzeichnet.

Welchen Schutzfaktor brauche ich?

Sonnenschutz ist mit verschiedenen Lichtschutzfaktoren erhältlich. Je höher dieser ist, desto teurer ist das Produkt in der Regel. Dies sollte aber nicht dazu verleiten, auf den niedrigsten Schutzfaktor zurückzugreifen.

Jede Person ist mit einem bestimmten Eigenschutz vor der Sonne ausgestattet, abhängig vom eigenen Hauttyp. Beim nicht-vorgebräunten, mitteldeutschen Menschen beträgt dieser Eigenschutz etwa 20 Minuten.

Der Lichtschutzfaktor sagt aus, um wie viel länger man die Sonne genießen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Deshalb empfiehlt sich bei hellen Typen auch ein hoher Schutzfaktor. Das regelmäßige Nachcremen sollte dabei aber nicht vergessen werden.

Sie wissen nicht, welcher Hauttyp Sie sind? Finden Sie es anhand unserer sechs Hauttypen heraus.

Eigenschutz der Haut vor Sonne: Hauttyp Keltischer TypNATÜRLICHE HAUTFARBE: sehr hell
SOMMERSPROSSEN: sehr häufig
NATÜRLICHE HAARFARBE: rötlich bis rötlich-blond
AUGENFARBE: blau, grau
SONNENBRAND: immer und schmerzhaft
BRÄUNUNG: keine
EIGENSCHUTZ DER HAUT: maximal 15 Minuten*

NATÜRLICHE HAUTFARBE: hellEigenschutz der Haut vor Sonne: Hauttyp Nordischer Typ
SOMMERSPROSSEN: häufig
NATÜRLICHE HAARFARBE: blond bis braun
AUGENFARBE: blau, grün, grau, braun
SONNENBRAND: fast immer und schmerzhaft
BRÄUNUNG: kaum bis mäßig
EIGENSCHUTZ DER HAUT: maximal 20 Minuten*

Eigenschutz der Haut vor Sonne: Hauttyp MischtypNATÜRLICHE HAUTFARBE: hell bis hellbraun
SOMMERSPROSSEN: selten
NATÜRLICHE HAARFARBE: dunkelblond bis braun
AUGENFARBE: grau, braun, grün
SONNENBRAND: selten bis mäßig
BRÄUNUNG: fortschreitend
EIGENSCHUTZ DER HAUT: maximal 30 Minuten*

NATÜRLICHE HAUTFARBE: hellbraun, olivEigenschutz der Haut vor Sonne: Hauttyp Mediterraner Typ
SOMMERSPROSSEN: keine
NATÜRLICHE HAARFARBE: dunkelbraun
AUGENFARBE: braun bis dunkelbraun
SONNENBRAND: selten
BRÄUNUNG: schnell und tief
EIGENSCHUTZ DER HAUT: maximal 40 Minuten*

Eigenschutz der Haut vor Sonne: Dunkler HauttypNATÜRLICHE HAUTFARBE: dunkelbraun
SOMMERSPROSSEN: keine
NATÜRLICHE HAARFARBE: dunkelbraun bis schwarz
AUGENFARBE: dunkelbraun
SONNENBRAND: sehr selten
BRÄUNUNG: keine
EIGENSCHUTZ DER HAUT: maximal 60 Minuten*

NATÜRLICHE HAUTFARBE: dunkelbraun bis schwarzEigenschutz der Haut vor Sonne: Schwarzer Hauttyp
SOMMERSPROSSEN: keine
NATÜRLICHE HAARFARBE: schwarz
AUGENFARBE: dunkelbraun
SONNENBRAND: extrem selten
BRÄUNUNG: keine
EIGENSCHUTZ DER HAUT: maximal 90 Minuten*

Werfen Sie auch einen Blick in unseren Sonnenschutz-Ratgeber. Dort erfahren Sie, was beim Eincremen zu beachten ist und welche Volksweisheiten rund um den Sonnenschutz der Wahrheit entsprechen oder in das Reich der Mythen gehören.

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(Klicken zum Vergrößern)

Kann ich einem Sonnenbrand vorbeugen?

Die wichtigste Maßnahme ist und bleibt die Verwendung eines passenden Sonnenschutzes. Doch auch diese Faktoren sollten beachtet werden:

  • Rechtzeitig vor dem Gang ins Freie eincremen.
  • In der Mittagshitze (11 bis 15 Uhr) die Sonne meiden.
  • Kleidung schützt vor UV-Strahlen. Faustregel: Je dunkler und weiter die Kleidung, desto besser der Schutz.
  • Die Kopfhaut bedecken – auch hier droht Sonnenbrand-Gefahr oder auch ein Sonnenstich
  • Die Augen mit einer Sonnenbrille schützen

Auf Besuche des Solariums zum „Vorbräunen“ und vermeintlichen Schutz vor Sonnenbrand kann hingegen getrost verzichtet werden. In Solarien werden UV-A-Strahlen eingesetzt, diese sind langwellig und können zu vorzeitiger Hautalterung führen. Das Solarium bräunt zwar, bietet aber keinen Hautschutz vor UVB Strahlung.

Dieses Geld sollte also besser in einen hochwertigen Sonnenschutz investiert werden.

Kennen Sie noch weitere Mythen zum Sonnenschutz? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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