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Rote Bete – Roh, rot und einfach gesund

Egal ob Rote Bete, Rote Beete oder Rote Rübe, das Gemüse überzeugt mit jedem Namen und in jeder Schreibweise. Ihre Heimat hat die Verwandte von Zuckerrübe und Mangold im nordafrikanischen Raum und kam wahrscheinlich mit den Römern nach Mitteleuropa. Ihre gleichmäßige, rote Färbung verdankt die Rübe jahrelanger, gezielter Züchtung. Heutzutage ist sie von unseren Tellern kaum noch wegzudenken, aber wie sieht es eigentlich mit dem rohen Verzehr aus? Und was muss man bei Kauf und Lagerung beachten?

Das steckt drin in der roten Knolle

Die leicht erdig schmeckende Rübe ist nicht nur optisch ein wahres Highlight. Auch die gesunden Inhaltsstoffe können sich mehr als blicken lassen. Sie ist ein echter Allrounder, die Rote Bete.

Neben einer Vielzahl an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen, enthält sie das Pigment Betanin, das den Knollen ihre satte, rote Farbe verleiht, und unter anderem auch zur Herstellung von Lebensmittelfarbe verwendet wird. Da Rote Beete von allem etwas liefert und darüber hinaus reich an Ballaststoffen (also Sattmachern) ist, kann man die Knolle gut als sättigende und gesunde Beilage zu einer Vielzahl an Gerichten anbieten.

Für Figurbewusste eignet sie sich auch wunderbar als Ersatz für die sehr kohlenhydrathaltigen Beilagen wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln. Hier eine kurze Aufstellung über die wichtigsten Nährstoffe der Rübe:

Pro 100 Gramm enthält die Rote Bete ungefähr:

  • 45 Kalorien
  • 0 g Cholesterin
  • 80 mg Natrium
  • 325 mg Kalium
  • 3 g Ballaststoffe
  • 1,5 g Protein

Herkunft und Verwendung der Roten Bete

Die nordafrikanische Knolle stammt von der wilden Rübe, auch Wildbeete genannt, ab und hat von Spätsommer bis Frühjahr Saison. Sie zählt somit zu den klassischen Wintergemüse-Sorten. Am besten gedeiht sie in gemäßigtem Klima. Neben der Roten Beete gibt es auch Formen von Gelber oder Weißer Beete. Die Inhaltsstoffe der Sorten unterscheiden sich kaum, nur geschmacklich sind die nichtroten Varianten ein wenig süßer.

Beim Einkauf achtet man am besten auf feste, glatte und vor allem kleine Knollen. Diese sind zarter und geschmacksintensiver als die größeren Exemplare, die oft von Konsistenz und Geschmack her ein wenig holzig sind. Zu Hause angekommen, sollten die Rüben kühl und dunkel gelagert werden, also am besten im Gemüsefach des Kühlschranks. Auf diese Art bleiben die Knollen etwa 10 Tage frisch.

Rote Bete ist nicht nur in Bezug auf ihre Inhaltsstoffe ein vielseitiges Gemüse, sondern auch wenn es um ihre Verarbeitung geht. Es gibt kaum etwas, das man mit der roten Knolle nicht zaubern kann.  Am besten genießt man Rote Beete jedoch roh, beispielsweise als Saft oder im Salat, da viele der wertvollen Inhaltsstoffe beim Kochen verloren gehen. Geraspelt in Salat und Carpaccio oder gepresst als Saft oder Smoothie ist die Rübe ein echter Vitamin- und Gesundheitskick.

Rezepte mit Ro(h)ter Bete

Rote Bete-Apfel-Salat

Zusammen mit einem Apfel, ein wenig saurer Sahne und Gewürzen wird aus der Knolle schnell ein farbenfroher und Gesunder Wintersalat.

Rote Bete-Saft

Mit Äpfeln und Karotten lässt sich aus der Roten Rübe ein leckerer Drink zubereiten, der sowohl kalorienarm als auch gesund ist und sich wunderbar als Snack in den Tag einbauen lässt. Einfach die Zutaten schälen, entkernen (wo nötig) und ab in den Entsafter.

Von diesen Rezepten gibt es natürlich Unmengen an Variationen und Abwandlungen. Oder probiert etwas ganz Neues.

eurapon-Tipp: Viele wissen nicht, dass sich Rote Bete auch hervorragend als Zutat für süße Nachspeisen eignet. Ob als Kuchen oder sogar Panna Cotta, Rezepte gibt es viele und meistens sind sie lecker und gesund. Einfach probieren und schlemmen!

Weitere Links zum roten Wintergemüse

  • Eine große Auswahl an Rezepten mit roher Roter Bete findet sich bei chefkoch.de
  • auf Dr. Feil gibt es weitere informationen, wie gesund die rote Rübe ist
  • Arten und Kultur von Roter Bete bei nebelung.de

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