Pflanzliche Fatburner
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Pflanzliche Fatburner – mit Bitterstoffen zum Wunschgewicht?

Wegen der Fastenzeit verzichten viele Menschen noch bis Ostern auf lieb gewonnene Gewohnheiten oder Lebensmittel. Bei der Gelegenheit versuchen viele Abnehmwillige auch, ein paar unerwünschte Kilos loszuwerden. In dem Zusammenhang ist immer häufiger der Begriff „pflanzliche Fatburner“ aus vielen Mündern zu vernehmen. Dahinter verbergen sich Bitterstoffe in unseren Nahrungsmitteln, die das Abnehmen unterstützen sollen.

Doch was hat es mit diesen Powerwirkstoffen auf sich und kann man damit wirklich abnehmen? Wir haben uns des Themas angenommen und für euch recherchiert.

Bitterstoffe – ein vielseitiger Alleskönner

Bitterstoffe aus Kräutern und Gemüse können tatsächlich zu einem gesunden Gewicht beitragen.  Wie genau das funktioniert, erklären wir im folgenden Absatz. Daneben sind die bitteren Stoffe aber auch wahre Allroundtalente, die auch bei den folgenden Beschwerden nützlich sind:

  • Störungen des Magen-Darm-Traktes
  • Immunschwäche
  • Hautprobleme
  • Psychische Erkrankungen
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Schmerzen

Der Nutzen von Bitterstoffen ist bereits seit vielen Jahrhunderten bekannt. Dennoch verzichtet die Lebensmittelindustrie heutzutage weitestgehend auf bittere Geschmacksnuancen. Denn ein bitterer Geschmack ist in der Regel ein Warnzeichen für den menschlichen Körper, der ihn auf giftige oder anderweitig gefährliche Substanzen hinweist. Aus diesem Grund verlangt es den Menschen auch verstärkt nach süßen oder salzig-würzigen Speisen.

Aus verschiedenen Gemüsesorten wurden die Bitterstoffe mittlerweile bewusst herausgezüchtet, so dass vom ursprünglichen Geschmack kaum noch etwas übrig ist. Hingegen sind die begehrten süßen Nahrungsmittel in vielen Fällen bei übermäßigem Konsum der Figur nicht zuträglich und verursachen häufig Übergewicht.

Medizin und Schlankmacher zugleich

Bitterstoffe sind wichtig für den Organismus und auch in Ländern wie Indien und China seit alters her als Naturheilmittel anerkannt. Bitter schmeckende Lebensmittel wirken anregend, wärmend, erfrischend und aktivieren die Geschmacksnerven.

Vor allem für ein gesundes Normalgewicht sind sie von unschätzbarem Wert. Bitterstoffe sorgen dank ihres intensiven Geschmacks dafür, dass die Verdauungssäfte schneller fließen. Dadurch setzt das Sättigungsgefühl schneller ein, infolgedessen kleinere Portionen verzehrt werden.

Zudem führt die Geschmacksrichtung „bitter“ an sich zu einem geringeren Hungergefühl – ein Effekt, der bei süßen Nahrungsmitteln eher gegenteilig bekannt ist. Bittere Lebensmittel sind außerdem kalorienärmer als ihre süßen Nachbarn. Vorteile, die für eine dauerhaft schlanke Linie sorgen.

Doch in welchen Lebensmitteln stecken die gesunden Schlankmacher?

Bitterstoffe stecken in vielen Lebensmitteln

Bitterstoffe befinden sich vor allem in verschiedenen Kräutern und Gemüsesorten. Einen hohen Gehalt an Bitterstoffen weisen die folgenden Kräuter auf:

  • Pfefferminze
  • Hopfen
  • Schafgarbe
  • Beifuß
  • Baldrian
  • Kerbel
  • Rosmarin
  • Liebstöckel
  • Majoran
  • Sauerampfer
  • Löwenzahn
  • Hagebuttenschale
  • Wildartischockenblätter
  • Wegwarte

Reich an Bitterstoffen sind außerdem diese Salat- und Gemüsesorten:

Auch je ein Gewürz und eine Frucht enthalten natürliche Bitterstoffe: Kurkuma und Grapefruit.

Praktische Tipps zum Abnehmen mit Bitterstoffen

Wie im obigen Abschnitt zu lesen ist, befinden sich Bitterstoffe vor allem in Kräutern. Da viele industriell hergestellte Kräuter jedoch mit Pestiziden belastet sind, empfiehlt es sich, diese auf der Fensterbank, dem Balkon oder dem Garten selbst zu züchten. Diese können dann den einzelnen Speisen beigemengt oder als kleiner Frischekick aufgestreut werden.

Wer Bitterstoffe partout nicht mag und sich nicht überwinden kann sie zu verspeisen, für den sind spezielle Kapseln und Präparate mit enthaltenen Bitterstoffen eine gute Alternative. Auch die sogenannte „Bitterkraft“ von Hildegard von Bingen ist eine gute Wahl. Das ist ein Saft, von dem je ein Teelöffel vor den drei Hauptmahlzeiten eingenommen wird.

Unser Fazit: Bitterstoffe eignen sich wegen ihres sättigenden Effektes sehr gut, um auf gesunde Weise das Gewicht zu reduzieren. Daneben haben sie eine breite Palette an weiteren Wirkungsweisen, die dem Organismus zugutekommen. Bei so vielen Vorteilen lässt sich der bittere Geschmack beim Essen doch sicherlich ganz gut ertragen.

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