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Paprika als Rohkost – farbenf(roh)er Genuss

Ob grün, gelb, orange oder rot – die Paprika bietet auch farblich eine Vielfalt wie kaum ein anderes Gemüse. Seit einiger Zeit werden sogar schwarze, weiße und violette Sorten gezüchtet und die Formen reichen von der klassischen kugligen Schote bis hin zur Spitz- oder Babypaprika.

Auch im Schärfegrad variieren die traditionsreichen Schoten, die schon 7000 v. Chr. als Nutzpflanze angebaut wurden und ursprünglich aus Südamerika stammen. Heute wird die Paprika weltweit angebaut und findet sich in allen Variationen auf den Tellern wieder. Weshalb es sich empfiehlt, die Paprika öfters roh zuzubereiten, erfahrt ihr heute im großen Rohkost-Ratgeber von eurapon.

Paprika – der Vitamin-Spitzenreiter

Mit 400 mg auf 100 g ist rote Paprika das Vitamin C-reichste Gemüse, das auf unserem Planeten zu finden ist. Schon eine halbe Paprika reicht aus, um den täglichen Bedarf eines Erwachsenen zu decken. Hinzu kommen weitere Inhaltsstoffe wie Kalium, Magnesium und Zink, die in nennenswerten Mengen enthalten sind.

Tipp von eurapon: Bei einigen Menschen treten nach dem Verzehr von Paprika unangenehme Verdauungsprobleme auf, denn besonders die Schale ist für unseren Körper schwer verdaulich. Bei Völlegefühl, Magenschmerzen oder ständigem Aufstoßen empfiehlt es sich, das Gemüse zu kochen oder die Schale zu entfernen.

Paprika – das natürliche Heilmittel

Schon die amerikanischen Ureinwohner erkannten den gesundheitlichen Nutzen und verwendeten Paprika gegen Zahnschmerzen und Arthrose. Heute finden sich Bestandteile verstärkt in ABC-Pflastern oder pharmazeutischen Mitteln gegen Rheuma und Migräne wieder. Eine weitere Besonderheit sind die sekundären Pflanzenstoffe wie die Carotinoide und Flavonoide, welche für die charakteristischen Farben der Paprika sorgen.

Rezeptideen für rohen Paprika-Genuss

Paprika gegrillt und gefüllt aus dem Ofen ist immer wieder eine gute Wahl als vegetarische Alternative oder mediterrane Beilage. Ein großer Teil der Vitamine geht allerdings bei der Garung verloren und der volle gesundheitliche Nutzen kann nicht ausgeschöpft werden. Im Salat oder auf einer Rohkostplatte mit passendem Dip dagegen kommt die kalorienarme Paprika öfters roh zum Einsatz. Was viele jedoch nicht wissen: Die Paprika hat roh noch einiges mehr zu bieten! Gefüllt mit kaltem Couscous oder Frischkäse oder serviert als kalte Gazpacho mit Tomaten lassen sich aus rohen Paprikaschoten tolle Gerichte zaubern.

Rezeptidee: Gefüllte Paprika mit Frischkäse (für 2 Personen)

Zutaten:

  • 2 Paprikaschoten (Farbe je nach Geschmack)
  • 200 g. Frischkäse (Halbfettstufe)
  • 50 g. Feta
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Nach Belieben: Gurke, Zwiebeln, Oliven, Tomaten, Petersilie, getrocknete Tomaten

Vermenge einfach den Frischkäse mit dem Feta, einer zerdrückten Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer und füge – je nach Belieben – weitere Zutaten hinzu. Für mediterranes Flair sorgen Oliven und getrocknete Tomaten. Wer es frischer mag, kann zu Tomaten, Gurke und Petersilie greifen. Entferne anschließend den Strunk der Paprika, teile sie in zwei Hälften und befülle die Schiffchen.

Weiterführende Links rund um die Paprika als Rohkost

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