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Olivenöl als Hausmittel

Schon im alten Griechenland waren Oliven und das aus Ihnen gepresste Öl die bevorzugte Nahrung von Sportlern kurz vor den olympischen Spielen. So berichtet es zumindest der Dichter und Schriftsteller Homer. Und wir sind sehr geneigt ihm zu glauben, denn: Olivenöl hat als Hausmittel viele Vorteile gegenüber anderen pflanzlichen oder tierischen Fetten und ist eine wahre Bereicherung. Nicht nur in der Küche übrigens. Olivenöl kann auf vielfältige Art und Weise eingesetzt werden. Erfahren Sie in der eurapon Hausmittel-Apotheke, wie Sie das meiste aus der mediterranen Frucht herausholen.

Olivenöl: Gütesiegel, Kalorien und weitere Inhaltsstoffe

Im Supermarkt findet man Olivenöl in drei verschiedenen Güteklassen:

  1. „Natives Olivenöl Extra“
  2. „Natives Olivenöl“
  3. Sogenanntes „Lampanöl“ oder einfach „Olivenöl“

„Extra natives Olivenöl“ hat die höchste Qualität. Es bedeutet, dass die Oliven direkt nach der Ernte in einer neuen und hochwertigen Olivenpresse verarbeitet wurden und bestimmte chemische Grundvoraussetzungen, wie einen bestimmten Säuregehalt haben. Olivenöl dieser Güteklasse ist zwar in der Regel teurer, aber die Investition lohnt sich. Nur extra natives Öl vereint alle positiven Eigenschaften der Oliven. „Natives Olivenöl“, steht für Öl aus beschädigten Früchten oder Herstellung in einer alten Presse. „Lampanöl“ ist für Verbraucher eigentlich ungenießbar, da es aus verdorbenen, fermentierten Oliven hergestellt wird. Ohne vorherige chemische Aufbereitung, darf es in deutschen Supermärkten eigentlich überhaupt nicht angeboten werden.

Ein gutes Olivenöl enthält pro 100 Gramm:

  • circa 880 Kalorien; das sind ungefähr 120 Kalorien pro Esslöffel
  • 14 Gramm gesättigte Fettsäuren
  • 11 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • 73 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren

Innere Anwendung von Olivenöl

Die einfach gesättigten Fettsäuren im Olivenöl sind der Grund für die Beliebtheit des Fettes. Sie sind besonders dafür bekannt, den LDL-Cholesterinspiegel, also jenes Cholesterin, das für Ablagerungen in den Gefäßen verantwortlich ist, zu senken. Das „gute“ HDL-Cholesterin bleibt vom Olivenöl unberührt und kann weiterhin seine Arbeit machen. Tierische oder andere Pflanzliche Fette senken hingegen häufig den Gesamtcholesterinspiegel, was weniger förderlich für die Gesundheit ist. Olivenöl überzeugt also definitiv auf lange Sicht, aber auch bei ganz akuten Beschwerden kann es Abhilfe schaffen:

Olivenöl bei Verstopfung

Etwas Olivenöl mit Pfefferkörnern in einer Pfanne erhitzen. Anschließend Augen zu und einen Esslöffel des warmen Öls schlucken. Der Magen wird im wahrsten Sinne „geölt“.

Olivenöl hilft gegen Mundgeruch

Das pflanzliche Öl schränkt Bakterienwachstum ein. Auch in Ihrem Mund. Sollten Sie also unter unangenehmem Mundgeruch leiden, spülen Sie Ihren Mund einmal täglich mit einem Esslöffel Olivenöl aus. Die übelriechenden Bakterien haben keine Chance mehr.

Äußere Anwendung von Olivenöl

Neben den positiven Effekten, die ein häufiger Verzehr von Olivenöl mit sich bringt, ist das mediterrane Genussmittel vor allem für seine Wirkung als Schönheitsbooster bekannt. Ihm werden eine Reihe vorteilhafter Wirkungen für Haut und Haar nachgesagt. Hier finden Sie die wichtigsten Anwendungsmöglichkeiten von Olivenöl als Beauty-Produkt:

Olivenöl und Haut

  • Besonders bewährt hat sich das Öl als Badezusatz. Mischen Sie beispielsweise ein paar Tropfen Olivenöl mit Orangen- und Zitronenscheiben. Anschließend ein paar Stunden stehen lassen und dann ab in die Wanne. Ihre Haut wird so weich wie selten zuvor und außerdem vor dem Austrocknen durch heißes Badewasser bewahrt.
  • Auch bei einem Sonnenbrand kann Olivenöl schnelle Abhilfe schaffen: Eine Mischung aus Olivenöl und Zitronensaft versorgt die geschädigte Haut optimal mit Feuchtigkeit und Nährstoffen und fördert die Heilung.
  • Bei besonders trockener Haut können Sie das Öl natürlich auch direkt auf die betroffenen Stellen auftragen. Bei Hornhaut hilft ein Peeling mit einem Zucker-Olivenöl-Gemisch. Seidig weiche Füße garantiert!

Olivenöl und Haare

  • Pur aufgetragen, kurz einmassiert und anschließend 10 Minuten im Haar gelassen, ersetzt das Olivenöl jede Haarkur und macht Ihr Haar weich und glänzend.
  • Olivenöl hilft auch bei Schuppen. Es beruhigt die Kopfhaut, spendet Feuchtigkeit und lindert den Juckreiz. Einfach ein paar Tropfen auf die Kopfhaut geben und circa eine halbe Stunde einwirken lassen. Danach gut ausspülen.

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