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Kohlrabi als Rohkost – der Bekömmliche unter den Kohlsorten

Schon bei den alten Römern sorgte die Knolle für einen Vitamin- und Nährstoffkick auf den Tellern. Ob diese wussten was in dem Kohlgewächs steckt, ist allerdings eine andere Frage. Ob gefüllt als Hauptgericht, als Püree oder gedünstet zu Fleisch oder Fisch – Kohlrabi ist vielseitig und gesund. Was viele jedoch nicht wissen: Bei zu langem Kochen gehen die wichtigsten Mineralstoffe größtenteils verloren und man kann nicht die volle Dichte an Vitaminen und Co. nutzen. Doch kann man Kohlrabi auch roh essen? Und was steckt alles Gutes in dem Gemüse?

Vielfältig zu jeder Zeit – Kohlrabi

30 weiße und 14 blaue Kohlrabi-Sorten – Kohlrabi hat viele Gesichter, wird vielfältig angebaut und soll dementsprechend auch im eurapon Rohkost Ratgeber gewürdigt werden. Deutschland ist einer der größten Erzeuger Europas und die Saison des Freilandbaus reicht von Juni bis Oktober. In den übrigen Monaten versorgen Italien und Spanien den deutschen Markt.

Kauft man Kohlrabi frisch vom Markt oder im Supermarkt weisen kräftig grüne Blätter sowie  knackige Stängel auf die frische hin. Ist die Auswahl getroffen, hält sich das Gemüse bis zu zwei Wochen im Gemüsefach, bevor es trocken und holzig wird. Für eine optimale, längere Frische, sollten die Blätter getrennt von der Knolle gelagert werden.

Tipp von eurapon: Die Kohlrabi-Blätter enthalten doppelt so viel Vitamin C sowie das zehnfache an Calcium und Eisen wie die Oberrübe. Verwenden Sie diese einfach als aromatisches Suppengrün oder streuen Sie einige gehackte Blätter über Ihren Salat.

Eine Knolle voll Gutem – das steckt in der Kohlrabi

Vitamin C ist wichtig für unser Immunsystem und wirkt sich positiv auf das Bindegewebe aus. In Kohlrabi ist der Gehalt sogar höher als bei bekannten Vitamin-C Bomben wie der Orange oder der Grapefruit. Auch der Kaliumgehalt der Knolle ist mit 350 mg auf 100g gegenüber anderen Gemüsesorten beachtlich hoch. Zum Vergleich: Bananen haben auf 100 g gemessen nur 40 mg mehr enthalten. Kohlrabi ist obendrein eine der bekömmlichsten Kohlsorten.

Eine gute Figur auf dem Teller – Kohlrabi als Rohkost

Kann man Kohlrabi also roh essen? Ja, man kann und sollte auch. Fettfrei, sättigend, nährstoffreich, preiswert – alles Eigenschaften die auf eine diättaugliche Zutat zutreffen sollten. Bei ca. 92 g. Wasser und nur 24 kcal auf 100 g. erfüllt Kohlrabi diese Ansprüche wie kaum ein anderes Lebensmittel. Nach leichtem Abbürsten kann mit der Zubereitung auch direkt begonnen werden.

Rezepte mit rohem Kohlrabi:

  • Kohlrabi Carpacchio
  • Rohkost-Fingerfood mit Dip
  • Kohlrabi-Möhren-Salat
  • Kohlrabi-Apfel-Salat

Passende Gewürze für die Zubereitung von Kohlrabi: Muskatnuss, Petersilie, Dill

Weiterführende Links rund um das Thema Kohlrabi:

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