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Karotten als Rohkost – rohe Rübenvielfalt

Knapp hinter der Tomate ist die Karotte das beliebteste Gemüse der Deutschen. Allein im Zeitraum 2013-2014 lag der Pro-Kopf-Konsum von Möhren bei 8,3 Kilogramm pro Person. Mit weniger als einem Euro pro Kilogramm ist sie ein günstiges Nahrungsmittel, das wir in jeglicher Garstufe genießen können. Ob als robuster Eintopf, samtige Suppe oder Rohkost-Knabberei – die Karotte ist in allen Variationen einsetzbar und mit 41 kcal auf 100g auch freundlich für die Linie. Der eurapon Rohkost-Ratgeber stellt Ihnen genauer vor, was in der Rübe alles steckt.

Orange…gelb, lila? Die Vielfalt der Karotte

Die klassische orange Karotte hat sich in den Kopf der meisten Verbraucher eingeprägt.  Allerdings ist die farbliche Vielfalt weitaus größer als angenommen. Vornehmlich in Bio-Märkten findet man auch gelbe und lila Varianten der Rübe, die sich auch geschmacklich unterscheiden.

Die gelben Möhren sind weniger süß und eignen sich daher für deftige Gerichte wie zum Beispiel Eintöpfe. Die violette Sorte ist eine Kreuzung zwischen der orangen und schwarzen Ur-Möhre und zeichnet sich durch ihre Saftigkeit und Süße aus. Allerdings sollte sie besser roh verzehrt werden, wenn man die besondere Farbgebung erhalten möchte. Beim Kochen geht sie leider überwiegend verloren.

Die Nährstoffe der Karotte im Überblick

Nährstoff-Spitzenreiter ist das Beta Carotin in der Karotte. Beta Carotin ist ein sekundärer Pflanzenfarbstoff und Vorstufe von Vitamin A und ist für die Farbgebung der Karotte maßgeblich. Im Vergleich: Nur die Süßkartoffel kann hat auf 100 g gerechnet einen höheren Gehalt. Der Nährstoffbedarf an Vitamin A wird schon mit einer mittelgroßen Karotte ausreichend gedeckt. Darüber hinaus enthalten Karotten viele Ballaststoffe, wie beispielsweise Pektin. Diese sättigen nicht nur, sondern tragen auch unterstützend zu einer geregelten Verdauung bei.

Warum sich das rohe Knabbern lohnt

Der Glykämische Index besagt, wie hoch ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.  Im rohen Zustand haben Karotten vergleichbar niedrigen Wert (16) gegenüber der gekochten Variante (60). Besonders Diabetiker profitieren daher von der rohen Zubereitung und der Blutzuckerspiegel ist keinen hohen Schwankungen ausgesetzt.

Häufig gestellte Frage: Sollten rohe Karotten für eine verbesserte Nährstoffaufnahme in Kombination mit Fett verzehrt werden?

Falsch ist dieses Gerücht nicht, allerdings reicht schon eine kleine Menge Fett aus um die Nährstoffe in der Karotte optimal aufzunehmen. Beta Carotin als auch Vitamin A sind fettlöslich und lassen sich vom Körper nur in Kombination extrahieren. Da Karotten meist nicht pur, sondern als Beilage oder zusammen mit anderen Zutaten verspeist werden, ist meistens schon die Menge an Fett enthalten die unser Magen benötigt. Selbst ein zwei Stunden zurückliegendes Frühstück, zum Beispiel mit Nüssen oder Milchprodukten, genügt für die optimale Aufnahme, da Fett besonders lange im Magen-Darm-Trakt verbleibt.

Rohe Rüben-Rezepte

  • Möhren-Apfel-Salat

In geraspelter Form ergibt der Möhren-Apfel-Salat eine vitaminreiche Beilage oder kleinen kalorienarmen Snack für zwischendurch.

  • Farmer-Salat

Der klassische Farmersalat wird mit Knollensellerie und Karotten als Basis zubereitet. Die Soße bilden Mayonnaise, Joghurt und Poree, die mit etwas Senfpulver, Zitrone, Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt wird.

  • Mango-Karotten-Salat

Mango und Karotten passen nicht nur farblich zueinander auch geschmacklich ergänzen sie sich bestens. Geraspelt mit etwas Limettensaft, Erdnusskernen und Minze ergibt sich ein fruchtig-frisches Gericht.

Alles rund um Karotten als Rohkost:

 

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