Heilpflanzentee im Gesundheitsblog von eurapon
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Heilpflanzentees – Wirkungsweise und Anwendung

Noch immer ist die Saison für Erkältungen im vollen Gange: Halsweh, Husten und Erkältungssymptome plagen uns in der feucht-kalten Jahreszeit. Oft lässt sich aber mit bewährten Hausmitteln Schlimmeres verhindern. In unserer kleinen Apotheke der Hausmittel finden Sie bereits einige gute Tipps für Erkältungskrankheiten und Husten. Ein wohlschmeckender Heilpflanzentee sollte allerdings auch in jeder Hausapotheke vorrätig sein. Wir haben für Sie einige Tipps parat, welche Teesorten für welche Beschwerden geeignet sind, und außerdem erfahren Sie Wissenswertes rund um den Kauf von qualitativ hochwertigen Heilpflanzen.

Die Anwendung von Heilpflanzen als Teezubereitung gehört zu den ältesten bekannten medizinischen Behandlungsmethoden. Nachdem die Zubereitung schnell von der Hand geht, lassen sich die kleinen Helfer aber auch perfekt in die heutige stressige Zeit integrieren. Frische oder getrocknete Pflanzenteile werden mit heißem Wasser überbrüht, einige Minuten lang ausgekocht, der Sud soll noch ein klein wenig stehen gelassen werden, und schon kann der Heilpflanzentee genossen werden. Heilpflanzentees, die zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden, sollten in der Apotheke gekauft werden, damit man sicher sein kann, dass es sich um qualitativ hochwertige Pflanzen handelt. Am wirksamsten sind Heilpflanzentees, wenn sie auf nüchternen Magen schluckweise getrunken werden.

Anwendungsgebiete für Heilpflanzentees

Tees bei Husten und Erkältung

Kündigt sich mit Halsweh, Niesen und Schnupfennase eine fiese Erkältung an, kann man mit Lindenblüten oder Holunderblüten gegensteuern. Beide Tees enthalten ätherische Öle, Schleim- und Gerbstoffe und wirken schweißtreibend.

Leidet man unter quälendem Hustenreiz und zähem Bronchialsekret, empfiehlt sich ein Tee aus Thymian. Auch zum Gurgeln wird Thymian- und Salbeitee gerne eingesetzt aufgrund der entzündungshemmenden und desinfizierenden Wirkung.

Ebenfalls entzündungshemmend wirkt das ätherische Öl der Pfefferminze, welches sich bei Erkältungskrankheiten sowohl als Tee, als auch zum Einreiben von Brust und Rücken bewährt. Vor allem nachts wird so das Durchatmen ein wenig erleichtert.

Bei Atemwegserkrankungen können auch Inhalationen mit Kamillentee Linderung bringen.

Wenn sich die Anfälligkeit für Infekte häuft, versuchen Sie es einmal mit Präparaten, die Echinacea purpurea enthalten. Dadurch kann dem Auftreten von Erkältungskrankheiten vorgebeugt werden, und die Krankheit fällt auch weniger heftig aus. Im Sortiment der Online-Apotheke eurapon finden Sie verschiedenste Präparate mit Echinacea.

Tee hilft bei Magen- und Darmprobleme

Ein klassischer Heilpflanzentee zur Beruhigung von Magen und Darm, sowie bei Durchfall ist der Kamillentee, welcher entkrampfend und beruhigend wirkt. Die gleiche Wirkung hat auch Melisse, die zusätzlich noch eine träge gewordene Verdauung wieder in Schwung bringt. Kümmel, Fenchel und Anis heißen die Zaubermittel bei Blähungen, die auch Babys und Kleinkindern helfen.

Bei Übelkeit sollte ein Pfefferminztee vorrätig sein. Hat man allerdings Probleme mit gereizter Magenschleimhaut, sollte Pfefferminze mit Vorsicht genossen werden, damit das Menthol nicht zusätzlich reizt.

Tees bei Unruhe, Nervosität, schlechter Schlaf

Baldrian und Hopfen sind die klassischen Heilpflanzen für Unruhezustände und Nervosität. Tees aus diesen Pflanzen werden meist vor dem Zubettgehen getrunken, um besser ein- bzw. durchschlafen zu können.

Bei leichten depressiven Verstimmungen hilft eine Zubereitung aus Johanniskraut, es wird auch gerne bei Nervosität und Ängsten empfohlen.

Entspannend wirken die ätherischen Öle der Lavendelblüte, die man ebenso zur Teezubereitung zum Trinken oder als Badewasserzusatz verwenden kann.

Blasenentzündung und Co. – Welcher Heilpflanzentee hilft?

In Bärentraubenblätter ist der Wirkstoff Arbutin enthalten. Dieser wirkt antibakteriell und hilft, Entzündungsreaktionen zu bekämpfen.

Schachtelhalmkraut oder Zinnkraut ist harntreibend und hilft bei Steinleiden, Niere und Blase gut durchzuspülen.

Birkenblätter kommen ebenfalls bei Nierengrieß, aber auch bei bakteriellen Infekten zum Einsatz.

Sollten Sie häufiger unter Problemen der ableitenden Harnorgane leiden, versuchen Sie es mit Präparaten mit Cranberry-Extrakt. Sie finden eine Vielzahl davon im Sortiment von eurapon.

Wichtiger Bestandteil der Hausapotheke

Wenn Sie also bei kleineren Beschwerden nicht gleich schwere Geschütze auffahren möchten, ist ein Sortiment verschiedener Heilpflanzen ein Muss in der Hausapotheke. Viele Heilpflanzen lassen sich auch als Gewürz in den täglichen Speisenplan mit einbinden, wie zum Beispiel Thymian, Liebstöckel oder Beifuß. Auch als Umschläge oder Bäder können Heilpflanzen wirken. Viele Heilpflanzen wirken zudem gegen mehrere Erkrankungen. Wenn man sich dazu entscheidet, Heilpflanzen selbst anzubauen oder zu sammeln, sollte man sich ein wenig Wissen dazu aneignen, denn man sollte zum Beispiel informiert sein, wo welche Wirkstoffe sitzen, damit die richtigen Pflanzenteile verwendet werden.

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