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Hausmittel gegen Schnupfen

Gerade jetzt, wo der Sommer rasch in den Herbst übergeht und das erste Laub bereits sichtbar ist, bekommen viele Leute einen Schnupfen. Dabei läuft die Nase stetig, oder ist verstopft, und Sie müssen häufig niesen. Das ist nicht nur unangenehm und nervig, sondern führt auch schnell zu schlechter Laune. Neben den genannten Symptomen leiden Betroffene oft unter Schlafproblemen, Kopfschmerzen und fühlen sich schlapp. Erfahren Sie in eurapons Apotheke der Hausmittel, welche alltäglichen Helferlein tatsächlich gegen Schnupfen nützen und seien Sie vor der nächsten Welle gewappnet!

Mögliche Ursachen von Schnupfen

Ärzte bezeichnen eine Entzündung der Nasenschleimhaut gemeinhin als Schnupfen, oder auch Rhinitis. Dieser entsteht bei Infektionen oder Allergien. Ebenso ist Schnupfen eine typische Begleiterscheinung bei grippalen Infekten. Schuld sind hierbei bestimmte Erkältungsviren wie beispielsweise Rhinoviren.

Eine Ansteckung anderer Personen findet durch Tröpfcheninfektion statt. Die Viren übertragen sich beim Husten, Niesen und Händeschütteln. Sobald diese in die Nasenschleimhaut eindringen, verursachen sie dort eine Entzündung, die ein Anschwellen der Schleimhaut zur Folge hat. Dabei produziert die Schleimhaut vermehrt Sekret. Wir bemerken dies, indem wir zunächst ein Kribbeln und Brennen in der Nase spüren. Darauf folgt schnell ein Fließschnupfen und wir „dürfen“ uns bis zu neun Tage mit dem Schnupfen rumärgern.

Neben den Erkältungsviren gibt es weitere mögliche Auslöser für einen Schnupfen. Dazu zählen:

  • Giftstoffe,
  • Staub,
  • Rauch,
  • trockene Luft.

Vitamine verkürzen die Symptome eines Schnupfens

Besonders Vitamin C soll bei Erkältungen dazu führen, dass der Schnupfen sich um etwa einen Tag verkürzt. Der Grund: Vitamin C Präparate schützen die Immunzellen. Greifen Sie also während einer Schnupfen-Phase vermehrt zu Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln wie:

Natürlich können Sie die Gemüsearten roh als auch gekocht verzehren. Es bietet sich beispielsweise an, eine gesunde Gemüsesuppe zu essen, um so möglichst viel Vitamin C aufzunehmen.

Viel trinken bei Schnupfen

Als erste Instanz gegen einen aufkommenden Schnupfen empfiehlt es sich, Wasser mit Jod zu trinken. Das Jod dient dazu, den Flüssigkeitshaushalt der Nasenschleimhäute zu regulieren und somit den Ausbruch des Schnupfens zu verhindern. Pro Wasserglas gilt es, einen Tropfen zehnprozentigen Jods hinzuzugeben.

Sollten Sie allerdings an einer Schilddrüsenerkrankung oder einer Jodüberempfindlichkeit leiden, ist von einer Jodbehandlung abzuraten. Konsultieren Sie in diesem Fall präventiv einen Arzt.

Bei einem bereits verfestigten Schnupfen hilft es, wenn Sie viel Wasser trinken und zusätzlich zu leichten Kräutertees, wie beispielsweise Kamille oder Holunderblütentee, greifen. Die Flüssigkeit dient dazu, den Schleim zu lösen, sodass dieser ungehindert ablaufen kann.

Ebenfalls empfehlenswert ist das Konsumieren von leichten Brühen und Suppen, da diese innerlich erwärmend wirken und den Stoffwechsel entlasten. Somit kann dieser sich gänzlich dem Selbstheilungsvorgang widmen.

Wohltuender Dampf bei Schnupfen

Mithilfe eines klassischen Dampfbads befreien Sie neben Ihrer Nase auch verstopfte Nasennebenhöhlen sowie Kiefer- und Stirnhöhlen, da der gesamte Gesichtsbereich erwärmt wird. Um ein befreiendes Dampfbad zu genießen, gilt es folgendes zu tun:

  1. Halten Sie Ihren Kopf über eine Schüssel mit kochend heißem Wasser.
  2. Decken Sie das Ganze mit einem großen Handtuch ab.
  3. Atmen Sie den aufsteigenden Dampf für etwa 10 Minuten ein.

Fügen Sie dem Dampfbad gerne Heilkräuter, wie beispielsweise Kamillenblüten hinzu. Diese lässt die Schleimhaut abschwellen und hilft beim Atmen. Weitere Inhaltsstoffe, die sich bereits bewährt haben sind:

  • Thymian,
  • Japanisches Minzöl,
  • Eukalyptusöl,
  • Teebaumöl,
  • Pfefferminzöl (nicht für Kinder geeignet).

Frische Luft gegen Schnupfen

Bei einem Schnupfen ist es wichtig, Ihre Wohnung regelmäßig zu lüften, besonders in den Wintermonaten. Achten Sie zusätzlich darauf, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Hierfür ist es ratsam, mit Wasser gefüllte Schälchen auf die Heizung zu stellen oder alternativ nasse Handtücher über die Heizung zu hängen. Das verdunstende Wasser befeuchtet die Luft im Raum und sorgt einem Austrocknen der Schleimhäute entgegen. Ebenso empfehlen sich tägliche Spaziergänge, um die frische Luft draußen tief einzuatmen.

Nasenspülung mit Kochsalzlösung gegen Schnupfen

Um Ihre Nase zu reinigen, sie zu desinfizieren und den Schleim zu lösen, hilft eine Nasenspülung mit Kochsalzlösung. Hierbei können Sie auf Produkte aus der Apotheke zurückgreifen, oder aber Sie stellen sich die Salzlösung selbst her. Hierzu benötigen Sie reines Kochsalz (NaCI). Mischen Sie ein Gramm Salz mit 0,1 Liter warmen Wasser.

Entweder nutzen Sie zur Spülung eine Nasendusche oder aber Sie gießen die Lösung in Ihre hohle Hand und neigen den Kopf nach rechts, um die Lösung durch das rechte Nasenloch einzuziehen. Den Vorgang wiederholen Sie dann mit dem linken Nasenloch.

Weiterführende Seiten rund um Schnupfen und Hausmittel

  • Informationen rund um den Schnupfen, gefunden bei netdoktor.de
  • Weitere Tipps gegen Schnupfen finden Sie auf Onmeda

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