Haarausfall Ratgeber von eurapon
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Haarausfall: Der große Ratgeber von eurapon

Haarausfall gehört zu den Veränderungen des menschlichen Körpers, die jedermann im Laufe seines Lebens erfährt. Während manche Frauen und Männer ihr volles Haupthaar bis ins hohe Alter behalten, fängt der permanente Haarausfall nicht selten schleichend im frühen Erwachsenenalter an. Hierbei ist zwischen verschiedenen Arten von Haarausfall zu unterscheiden, die sich in ihren Gründen und möglichen Therapieformen unterscheiden. Im Folgenden präsentiert Ihnen unsere Online-Apotheke eurapon einen umfassenden Überblick zum Thema Haarausfall, der Ihnen als Betroffener helfen möchte und die Chancen aufzeigt, möglichst lange Ihr natürliches Haar zu behalten.

Was passiert bei Haarausfall?

Haarausfall ist beim Menschen absolut natürlich und begleitet ihn über das Leben hinweg. So verliert der Mensch täglich im Durchschnitt zwischen 70 und 100 Kopfhaaren, was nicht als Haarausfall in einem krankhaften Sinne bezeichnet wird. Zu einem Problem wird der dauerhafte Haarausfall, bei dem sich neben dem einzelnen Haar auch die Haarwurzel vom Kopf löst und nicht wieder nachwächst.

Schmatische Darstellung Haarausfall im eurapon Ratgeber

Dauerhafte Haarausfall: Das Haar löst sich mit der Haarwurzel vom Kopf.

In Medizin und Wissenschaft wird zwischen zwei Arten von Haarausfall unterschieden, bei denen der Haarverlust über der genannten Norm liegt. Beim sogenannten Effluvium liegt die Zahl der ausfallenden Haare pro Tag weit über 100, was nicht zwingend mit einem Verlust der Haarwurzeln und einem permanenten Haarausfall verbunden ist. Letzterer wird als Alopezie bezeichnet. Bei dieser dünnt das Haar langsam über Monate und Jahr hinweg aus und sorgt für Kopfbereiche ohne Haarbewuchs, die in früheren Jahren bewachsen waren. Der dauerhafte Ausfall von Haaren muss nicht zwingend auf gesundheitliche Probleme des Organismus hindeuten, wird jedoch häufig als ästhetisches Problem wahrgenommen. Gerade bei Frauen und Männern in jungen Jahren wird es als kosmetischer Makel angesehen, sich früh im Leben vom natürlichen Haupthaar zu verabschieden.

Haarausfall bei Frauen

Eine der bekanntesten Formen ist der androgene Haarausfall, der durch männliche Sexualhormone ausgelöst wird. Tatsächlich sind Männer häufiger bzw. früher von Haarausfall betroffen als Frauen, vier von fünf Herren erleiden im Laufe des Lebens diese Art von Haarausfall. Dies soll nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Haarausfall für viele Frauen zum ernsthaften Problem wird. Gerade nach der Meno-Pause sind circa die Hälfte aller Frauen in Deutschland durch hormonelle Veränderungen des Körpers vom androgenen Haarausfall betroffen.

Selbst bei jungen Frauen kann diese Art von Haarausfall eintreten, beispielsweise im Rahmen einer Brustkrebs-Behandlung. Während bei Männern der Haarverlust häufig an den Schläfen ansetzt und zu sogenannten Geheimratsecken führt, erfahren Frauen diesen Haarverlust eher vom Mittelscheitel aus. Gerade ästhetisch wird dies als großes Problem bewertet: Die Gesellschaft hat sich an Männer mit schütterem Haar im frühen Lebensalter gewöhnt, bei Frauen wird der Haarausfall häufiger als Makel betrachtet. Im Extremfall bleibt nur das Tragen eines Haarteils oder das Kaschieren des Haarausfalls durch eine Dauerwelle, um den weiblichen Haarausfall zu überdecken.

Sonderfall: Schwangerschaft

Die Schwangerschaft stellt mit den vielen hormonellen Veränderungen des weiblichen Körpers eine besondere Situation dar, in der ein Haarausfall eintreten kann. In vielen Fällen geht diese Entwicklung über der Phase der Geburt hinaus und dauert noch über die Stillzeit hinweg an. Der Hormonhaushalt jeder schwangeren Frau reagiert unterschiedlich auf diese Veränderungen, so dass ein Haarausfall in dieser Lebensphase nicht vorhergesagt werden kann. Allerdings normalisiert sich diese Entwicklung nach der Schwangerschaft wieder und die meisten Betroffenen profitieren nach wenigen Monaten oder Jahren wieder von ihrer gewohnten Haarpracht. Auch wenn er durch hormonelle Veränderungen ausgelöst wird, ist der Haarausfall in der Schwangerschaft nicht als androgener Haarausfall einzustufen.

Haarausfall bei Männern

Wie oben bereits verdeutlicht, sind Männer häufiger von Haarausfall als Frauen betroffen. Der hormonelle Einfluss spiegelt sich dabei auch in den Genen wider, weshalb diese Art auch oft als genetisch bedingter Haarausfall bezeichnet wird. Falls Männer in den früheren Generationen einer Familie zu einem frühzeitigen Haarausfall neigten, steigt die entsprechende Wahrscheinlichkeit für ihre männlichen Nachkommen. Grund hierfür ist in den meisten Fällen die genetisch weitergegebene Überempfindlichkeit der Haarfollikel, in deren Ende das einzelne Haar von der Haarwurzel aus gebildet wird.

Die Follikel reagieren bei vielen Männern empfindlich auf das Hormon DHT, das vorrangig durch Umwandlung von Testosteron entsteht. Das Hormon ist bei jedem Mann mehr oder weniger in der Kopfhaut anzutreffen und sorgt bei einer Überempfindlichkeit für das langsame Verkümmern der Follikel Forscher am männlichen Haarausfall sind deshalb gezielt auf der Suche nach Hormonen, die diesen Prozess umkehren oder ausbremsen und zu einem neuen Haarwachstum anregen könnten.

Unterschiede? Was sind die Hauptgründe bei Männern bzw. Frauen?

Während der androgene Haarausfall bei beiden Geschlechtern abhängig vom Lebensalter eintreten kann, gibt es auch geschlechtstypische Arten. So sind Frauen häufiger vom sogenannten diffusen Haarausfall betroffen. Dieser lässt sich in seiner Entwicklung nicht bestimmten Kopfregionen zuordnen, stattdessen erfolgt der unerwünschte, gleichmäßige Verlust des Haupthaares über den gesamten Kopf hinweg. Der Grund hierfür sind seltener hormonelle Entwicklungen des weiblichen Körpers, auch wenn diese nicht ausgeschlossen sind. Stattdessen führt eine Vielzahl von Gründen potenziell zum diffusen Haarausfall, der auch bei Männern auftreten kann. Die wichtigste Gründe dieser Art sind:

– Erkrankungen des Stoffwechsels, z. B. über die Schilddrüse
– fortwährender Eisenmangel
– Infektionen
– Erkrankungen der Kopfhaut
– Stress

Beim diffusen Haarausfall ist es einfacher, gegenzusteuern und das Haupthaar zu erhalten, sofern eine richtige Diagnose gestellt wurde. Hierbei sind die obigen Auslöser und weitere potenziell Gründe auszuschließen, was beim Betroffenen Wochen und Monate dauern kann.

Neben den genannten Hauptformen von Haarausfall gibt es weitere Arten, die nicht zwingend Männern oder Frauen zuzuordnen sind. So können Infektionen und Erkrankungen der Kopfhaut bei beiderlei Geschlecht auftreten. Einen geringfügigen Unterschied gibt es bei der Alopezie mechanis, die den Haarausfall aufgrund von Druck oder Zug auszeichnet. Dies kann eine Folge des Tragens von strammen Haarbändern und -klammern über Jahre hinweg sein, ebenso wie bei sehr langen Haaren mit einem hohen Eigengewicht. Diese modischen Erscheinungen sind häufiger bei Frauen als bei Männern anzutreffen, so dass diese etwas häufiger unter dieser Spezialform an Haarausfall leiden.

Arten, Ursachen und Diagnose

Durch die vielen Varianten und Gründe für Haarausfall, die längst noch nicht alle genannt wurden, ergeben sich unterschiedliche Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung. Im Folgenden sollen die wichtigsten Formen von Haarausfall noch einmal im Detail betrachtet und die wahrscheinlichsten Gründe für sie genannt werden. Im Anschluss lernen Sie aktuell etablierte Therapieformen und Mittel kennen, die eine Besserung versprechen.

In allen Fällen gilt: Keine der genannten Behandlungen und Mittel sichert im individuelle Fall eine garantierte Besserung zu. Dies gilt vor allem, wenn verschiedene Gründe für den Haarausfall verantwortlich sind und mit der Behandlung auf einen dieser Gründe abgezielt wird. Wer beispielsweise permanent unter Stress steht und hierdurch einen diffusen Haarausfall erleidet, wird erst mit der Umstellung seiner Lebensweise einen dauerhaften Behandlungserfolg erzielen können.

Kreisrunder Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall ist eine häufige Spezialform des herkömmlichen Haarausfalls, der nicht mit androgenem oder diffusem Haarausfall gleichzusetzen ist. Es handelt es sich um einen krankhaften Haarausfall, der nicht mit einer Tonsur und dem Haarverlust von Männern am Hinterkopf in runder Form gleichzusetzen ist. Stattdessen kann der kreisrunde Haarausfall (wissenschaftlich: Alopecia aerata) an jeder Stelle des Kopfes sowie am Bart eintreten.

Kreisrunder Haarausfall im Ratgeber zu Haarausfall von eurapon

Kreisrunder Haarausfall

Es handelt sich um eine krankhafte Art des Haarausfalls, die vor allem in der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter bis zum 30. Lebensjahr eintritt. Der lokale Haarausfall, der sich auf runde und klar umrissene Bereiche beschränkt, ist die Folge einer Entzündung. Bei der Alopecia aerata handelt es sich sogar um die häufigste Form des entzündlichen Haarausfalls, schätzungsweise mehr als eine Million Menschen in Deutschland sind hiervon betroffen. Die Entwicklung wird als Autoimmunerkrankung gewertet, d. h. das Abwehrsystem des Körpers richtet sich aufgrund von Fehlinformationen lokal gegen die Zellen der Haarwurzeln.

Diese Art des Haarausfalls lässt sich vergleichsweise gut diagnostizieren, da sie mit bloßem Auge gut erkennbar ist. Für die medizinische Abklärung ist eine Biopsie der Kopfhaut oder die Entnahme mehrerer Haare der umliegenden Region üblich, um die potenzielle Autoimmunreaktion zu erkennen. Auf dieser Basis lässt sich eine oftmals erfolgreiche Therapie gegen den kreisrunden Haarausfall einleiten.

Was tun gegen kreisrunden Haarausfall

Unterschiedliche Therapieformen

Von vielen deutschen Universitäten und Kliniken wird eine Immuntherapie gegen den kreisrunden Haarausfall angeboten. Diese Therapieform ist jedoch noch nicht offiziell wissenschaftlich zugelassen. Hierbei wird ein Prinzip genutzt, das bei anderen Autoimmunerkrankungen angewendet wird: Es wird ein Wirkstoff auf die Kopfhaut aufgetragen, der eine Abwehrreaktion hervorruft und die Abwehrzellen von den bislang angegriffenen Haarzellen ablenkt. Diese können sich in der Zwischenzeit erholen, so dass es wieder zu einem regulären Haarwachstum kommen kann. Leider ist die Therapie nicht frei von lokalen Nebenwirkungen, bei vielen Patienten schuppt sich die Haut oder zeigt einen starken Juckreiz.

Es gibt andere Therapieformen, die jedoch nicht weniger umstritten sind. So wird vielerorts die Kombination aus einer Medikamentengabe und der Bestrahlung mit ultraviolettem Licht vorgenommen. Durch das gereichte Präparat wird die Haut lichtempfindlicher und soll besser auf die Bestrahlung ansprechen. Die früher übliche Anwendung dieser Therapie hat über die Jahre an Bedeutung verloren, da sie eventuell für ein steigendes Hautkrebsrisiko verantwortlich gemacht werden kann.

Mittel gegen Haarausfall

Wie an den Therapieformen erkennbar, handelt es sich um eine medizinisch große Herausforderung, kreisrunden Haarausfall zu beseitigen. Gerade der Ansatz der Immuntherapie verspricht jedoch einen guten Heilungserfolg, sofern der Körper nicht überempfindlich reagiert und zu Nebenwirkungen neigt. Als Alternative ist die Behandlung mit Medikamenten möglich, die sich jedoch über Monate zieht und viel Geduld erfordert. Hierbei werden Lösungen auf Basis von Glucocorticoiden angewendet, die den Stoffwechsel beeinflussen. Bekannte Wirkstoffe, die auf dieses Wirkprinzip zurückgreifen, sind Clobetasol und Mometason. Eine Kombination mit zusätzlichen Mitteln zur Hautpflege ist anzuraten, gerade wenn die Glucocorticoide über Monate aufgetragen werden und Einfluss auf die Hautschichten nehmen. Therapiebegleitend kann die Kopfhaut mit beruhigenden und rückfettenden Shampoos wie z.B. Linola® Shampoo oder Linola® Shampoo forte behandelt werden.
Neben einer Glucocorticoid-Therapie besteht die Möglichkeit gezielt Zink-Präparate einzusetzen. Zink kann als Immunmodulator wirken und soll gestörte immunologische Reaktionen des Körpers wieder in die richtige Bahn lenken. Gesicherte wissenschaftliche Belege existieren derzeit allerdings noch nicht. Die Einnahme sollte außerdem in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Diffuser Haarausfall

Diffuser Haarausfall betrifft beide Geschlechter, ist jedoch häufiger ein Problem von Frauen. Da die ausfallenden Haare nicht auf eine bestimmte Region des Kopfes eingegrenzt werden können, liegt keine lokale Ursache wie eine Entzündung bzw. der alterstypische Rückgang in den Schläfen oder am Scheitel vor. Die Gründe für eingetretenen, diffusen Haarausfall sind vielschichtig und wurden oben bereits genannt. Durch diese Vielfalt potenzieller Gründe ist es schwierig, eine angemessene Therapieform zu finden, die exakt auf die persönlichen Ursachen abgestimmt ist.

diffuser Haarausfall im Ratgeber zu Haarausfall von eurapon

diffuser Haarausfall

Strenggenommen gibt es keine echte Diagnosemethode, deren eindeutiges Ergebnis diffuser Haarausfall ist. Häufig schildern betroffene Patienten ihr Problem bei einem behandelnden Arzt, der andere Formen von Haarausfall ausschließt. Zeigt sich ein diffuser Charakter beim Haarverlust, wird ein ganzheitlicher Blick auf die Lebensweise des Patienten geworfen. Hierbei wird z. B. abgeklärt, welche Medikamente dieser in letzter Zeit eingenommen hat. Auch kürzlich überstandene Infektionen wie eine Gürtelrose können im Nachhinein für den Haarausfall verantwortlich sein, andere Ursachen wie ein Eisenmangel oder Probleme mit der Schilddrüse lassen sich durch entsprechende Untersuchungen ebenfalls ausschließen.

Hat keine dieser Untersuchungen eine brauchbare Diagnose gebracht, wird der Faktor Stress als häufigste Ursache angegeben. Unten erfahren Sie mehr zum Thema stressbedingter Haarausfall, viele Betroffene sind mit dieser Diagnose nicht glücklich. Gerade wenn der Verlust der Haare seit längerem fortschreitet und keinen echten Grund zu haben scheint, fühlen sich viele mit dem Argument psychischer Belastungen abgeschoben. Dennoch sollte jedem bewusst sein, dass eine stressige Lebensführung mit fehlenden Phasen der Entspannung den Körper auf diverse Weisen beeinflusst und schwächt. Eine dieser Weisen kann ein diffuser Haarausfall sein.

Was tun gegen diffusen Haarausfall

Unterschiedliche Therapieformen

Ähnlich vielfältig wie die Gründe für den diversen Haarausfall sind die Therapieformen, die Ärzte in dieser Situation anwenden. Ist ein eindeutiger Zusammenhang mit einer vorherigen Erkrankung oder einer Medikamenteneinnahme erkennbar, ist durch die Absetzung des Medikaments oder die Überwindung der Krankheit der wichtigste Schritt getan. Die Gabe eines Eisenpräparats oder eines Medikaments für die Schilddrüse kann langfristig den Haarausfall stoppen. Zur Abklärung ob ein Bedarf besteht ist ein Bluttest beim Arzt notwendig. Für einen Erfolg dieser Methoden muss jedoch eindeutig diagnostiziert sein, aus welchen Gründen der diffuse Haarausfall eingetreten ist. Ein grundlegender Blick auf die eigene Lebensweise, eine potenziell ungesunde Ernährung sowie Hektik und Stress in Alltag und Berufsleben können ebenfalls helfen und sollten ein Aspekt einer ganzheitlichen Therapie sein.

Mittel gegen Haarausfall

Im Unterschied zu anderen Formen des Haarausfalls lässt sich für den diffusen Haarausfall kein Mittel oder Wirkstoff benennen. Hierfür sind die Gründe des Eintretens zu vielfältig, als dass ein bestimmtes Präparat einen sicheren Erfolg verspricht. Wurde durch den behandelnden Arzt eine Erkrankung oder körperliche Schwäche diagnostiziert, kann diesem mit einer Medikamentengabe ausgeglichen werden. Die Bekämpfung des diffusen Haarausfalls ist hier eher eine positive Nebenwirkung, während das Medikament das Hauptproblem beseitigt.

anlagebedingter Haarausfall

Während viele Menschen aufgrund einer Erkrankung oder des alltäglichen Stresses sukzessive ihre Haare verlieren, sind andere durch ihre Gene für diese Entwicklung vorgeprägt. Der anlagebedingte Haarausfall betrifft beide Geschlechter und ist häufiger bei Männern anzutreffen. Hierbei geht es weniger um den Haarausfall in der zweiten Lebenshälfte, den ein Großteil der Menschen hierzulande unabhängig vom Geschlecht erfährt. Beim anlagebedingten Haarausfall setzt der Haarverlust deutlich früher an, im Extremfall bildet sich bei Männern bereits zum Ende der Pubertät die natürliche Haarpracht zurück.

anlagebedingter Haarausfall im Ratgeber zu Haarausfall von eurapon

anlagebedingter Haarausfall

Die Gründe für den anlagebedingten Haarausfall wurden bereits oben als typisches Problem von Männern benannt: Die Haarfollikeln reagieren überempfindlich auf das Hormon DHT, das sich auf der Grundlage von Testosteron bildet. Hierbei gehen die sensiblen Follikel nicht einfach verloren und sorgen für einen vollständigen Verlust des Haares. Durch ihre empfindliche Reaktion ist das Wachstum der Haare an den betroffenen Kopfstellen hingegen extrem verlangsamt. Im Laufe der Jahre verkümmern die Follikel dann, so dass sich keine neuen Jahre mehr aus den zunächst noch vorhandenen Wurzeln bilden.

Überraschenderweise zeigt sich die Überempfindlichkeit gegen DHT nicht am ganzen Kopf. Der Hinterkopf sowie der Nacken von Männern zeigt sich in dieser Hinsicht als nicht anfällig. Diese bahnbrechende Erkenntnis hat zur Möglichkeit der Haartransplantation geführt, die Betroffenen durch einen aufwändigen Eingriff neue Lebensqualität zusichert. Denn sobald Haare aus dem hinteren Kopfbereich an andere Stellen des Kopfes verpflanzt werden, behalten sie ihren unempfindlichen Charakter gegenüber dem DHT und bleiben dem Haarträger somit erhalten.

Was tun gegen anlagebedingten Haarausfall

Unterschiedliche Therapieformen

Es gibt verschiedene Therapieformen gegen den erblich bedingten Haarausfall, die je nach Betroffenem unterschiedlich gut anschlagen. Die Diagnose des anlagebedingten Haarausfalls ist im Vorfeld notwendig und lässt sich im Vergleich zu anderen Formen dieser körperlichen Veränderung einfach erstellen. Zum einen helfen Erfahrungsberichte des Betroffenen dabei, ob der Vater oder die Großväter ebenfalls unter erblich bedingtem Haarausfall litten. Außerdem ist diese Art von Haarausfall einfach zu lokalisieren, da sie bei fast allen betroffenen Männern in den Schläfen hinauf zur Stirn bzw. im Tonsur-Bereich beginnt. Bei Frauen, wo der anlagebedingte Haarausfall meist erst nach der Menopause einsetzt, ist der Mittelscheitel oft der Ausgangspunkt des Haarverlustes.

Eine aufwändige und dennoch wirksame Therapie ist die Haarverpflanzung. Gesundes und unempfindliches Haar wird mitsamt Wurzeln aus dem hinteren Kopfbereich entnommen und in den betroffenen Partien mit Haarverlust verpflanzt. Die Zahl der Gesamthaare am Kopf bleibt hierdurch gleich, allerdings sorgt die bessere Verteilung für einen ansprechenderen Eindruck. Es werden nicht einzelne Haare entnommen und verpflanzt, sondern sogenannte Grafts. Bei diesen handelt es sich um follikulare Einheiten in direkte Nachbarschaft zu einander, die drei bis fünf Haare umfassen. Entnahme und Einsetzen folgen meist nicht direkt hintereinander, in der Zwischenzeit werden die Haare in einer Nährlösung aufbewahrt.

Transplantation bei Haarausfall im Ratgeber zu Haarausfall von eurapon

Haarverpflanzung

Seit wenigen Jahren deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass direkt auf hormoneller Ebene zur Vermeidung des Haarausfalls angesetzt werden könnte. So wurde das Prostagladin D2 bei verschiedenen Studien als Hormon identifiziert, das einen hemmenden Einfluss auf das Haarwachstum nehmen könnte. Hier wird wissenschaftlich vermutet, dass bei Aktivieren eines Gegenspielers dieses Hormons seine Wirkung nachlassen könnte und es wieder zu einer natürlichen Entwicklung der Haarpracht käme. Diese Forschungsergebnisse sind vergleichsweise neu, bis zu ihrer Bestätigung und Anwendung dürften noch Jahre vergehen. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt Betroffenen die medikamentöse Behandlung, wenn nicht in die kostspielige Haartransplantation investiert werden soll.

Mittel gegen Haarausfall

Über die Jahrzehnte wurden verschiedene Medikamente und Wirkstoffe auf den Markt gebracht, die den Einfluss von DHT hemmen sollen. Zu den wichtigsten und bekanntesten ihrer Art gehören Procepia® (Wirkstoff Finasterid) und Pantostin® (Wirkstoff Alphatradiol). DHT spielt eine wichtige Rolle in der Pubertät des Mannes, seine Bedeutung nach dieser Lebensphase ist wissenschaftlich aktuell nicht abschätzbar. Die genannten Mittel wirken, indem sie die Umwandlung von DHT aus Testosteron unterdrücken und das Kopfhaar nicht überempfindlich auf zu viel DHT reagieren lassen. Verschiedene Studien legen einen Zusammenhang zwischen der Bildung dieses Hormons und anderen, typisch männlichen Erkrankungen wie Prostatabeschwerden nahe. Auch in dieser Hinsicht erscheint es sinnvoll, auf eine entsprechende Medikamenteneinnahme zu vertrauen und hormonellen Veränderungen des männlichen Körpers vom jungen Erwachsenenalter bis zur letzten Lebensphase entgegenzutreten.

Hormonell bedingter Haarausfall

Zwischen dem hormonell bedingten und dem erblich bedingten Haarausfall gibt es einige Parallelen, dennoch sind beide Varianten nicht identisch. In vielen Fällen sind die Gene für die Überempfindlichkeit der Kopfhaut gegenüber DHT verantwortlich, was für den Haarausfall über Generationen hinweg verantwortlich ist und gerade bei Männern eintritt. Dennoch gibt es Fälle, wo der Hormonhaushalt unabhängig von der genetischen Disposition den Haarausfall begünstigt. Ein typisches Beispiel sind Frauen vor der Menopause, die sich einer Brustkrebsbehandlung unterziehen. Hier wird erheblich auf hormoneller Ebene eingegriffen, Haarausfall kann eine Folge der entstehenden hormonellen Schwankungen sein.

Ebenfalls hormonell begründet ist der Haarausfall bei Frauen nach der Menopause. Der Körper produziert weniger Östrogen, in Relation hierzu wird mehr Testosteron ausgestoßen. Im fortschreitenden Lebensalter leiden deshalb 50 % der Frauen an einem hormonell bedingten Haarausfall, der in dieser Form bei Männern schon in frühen Jahrzehnten einsetzt.

Was tun gegen hormonell bedingten Haarausfall

Unterschiedliche Therapieformen

Zunächst bieten sich als Therapieformen alle Behandlungen an, die schon unter dem erblich bedingten Haarausfall beschrieben wurden. Hierbei wird primär am Testosteron als männliches Sexualhormon angesetzt, dessen Bildung bzw. Umwandlung in DHT gehemmt werden soll. Der Einsatz von Medikamenten und Wirkstoffen wie Finasterid ist etabliert und verspricht in vielen Fällen beeindruckende Behandlungserfolge.

Gerade wenn der Haarausfall hormonbedingt ist, ergeben sich gegenüber dem genetisch bedingten Haarausfall zusätzliche Probleme. Meist ist der Haarausfall keine einzelne Erscheinung, wenn der Hormonhaushalt des Betroffenen durcheinander ist oder durch ungünstige Faktoren beeinflusst wird. Neben einer gezielten Behandlung des Haarausfalls wird in Einzelfällen eine Hormontherapie durchgeführt, die auf einem ganzheitlichen Ansatz beruht. Aus praktischer Erfahrung heraus wissen Frauen und Männer, wie folgenreich der Eingriff in den Hormonhaushalt sein kann. Während diese Art von Therapie von manchen Betroffenen problemlos vertragen wird, kommt es bei anderen zu einer erheblichen Verschlechterung der gesamten Gesundheit.

Bei der Behandlung des hormonell bedingten Haarausfalls ist deshalb im Einzelfall zu überlegen, ob die Therapie sinnvoll und empfehlenswert ist. Der Betroffene muss abwägen, ob ihm der Erhalt des Haupthaars wichtiger als körperliche Veränderungen und Nebenwirkungen sind, die er durch die Hormontherapie erleidet. Auch die Bewertungen und Prognosen des begleitenden Arztes sollten unbedingt berücksichtigt werden.

Mittel gegen Haarausfall

Mittel und Medikamente für die Bekämpfung von hormonell bedingtem Haarausfall wurden oben genannt. Unter verschiedenen Umständen muss jedoch nicht von außen eingegriffen werden, da es sich um einen zeitlich begrenzten Haarausfall handelt und sich das Haupthaar in absehbarer Zukunft wieder normal entwickeln wird. Der wichtigste Fall dieser Art ist die Schwangerschaft, nicht wenige Frauen erleiden während dieser Monate bis zur Stillzeit einen mehr oder weniger starken Haarausfall. Wird mit dem Stillen aufgehört, verschwindet dieses Symptom und die Betroffene kann sich nach einigen Monaten wieder an einem normalen Haarwachstum erfreuen.

Der gleiche Effekt gilt für die hormonelle Behandlung von Krankheiten aller Art, bei denen Haarausfall eine Nebenwirkung sein kann. Wird die Therapie für diese Erkrankung erfolgreich durchgestanden, erholt sich der Hormonhaushalt des Körpers in den meisten Fällen von selbst. Die Nebenwirkung Haarausfall verschwindet ebenfalls und führt zum gewünschten, vertrauten Haarwachstum. Lediglich wenn diese Normalisierung ausbleibt, ist eine weitere ärztliche Behandlung und die Gabe von Hormon-Präparaten anzudenken, um das natürliche Haarwachstum wieder zu fördern.

Stress als Ursache

Haarausfall bei Stress im Ratgeber zu Haarausfall von eurapon

Stress als Ursache für Haarausfall

Stress gehört zu den häufigsten Ursachen von Haarausfall und einer Vielzahl weiterer Symptome und Erkrankungen. Fast jeder Mensch hierzulande kennt das Problem, dauerhaft unter Strom zu stehen und zu wenig Zeit für sich selbst und eine ausgedehnte Entspannung zu finden. Vom hektischen Arbeitsalltag bis zu unzähligen Anforderungen in der Freizeit reicht das Spektrum an Tätigkeiten, die über Monate und Jahre Einfluss auf die Gesundheit nehmen. Selbst wenn es nicht zu einer radikalen Auswirkung wie dem permanenten Burn-Out kommt, kann Haarausfall ein wesentliches Anzeichen für zu großen Stress sein.

Die Erkennung von stressbedingtem Haarausfall ist schwierig und komplex. Bei jedem Menschen zeigt sich Stress durch andere Symptome und Beschwerden, die häufig in Kombination miteinander auftreten. Außerdem wird zu Beginn einer Erkrankung selten auf Stress getippt, sondern eher nach naheliegenden, organischen Erkrankungen gesucht. Auch mit der gegenteiligen Situation sind viele Betroffene vertraut: Ein Arzt findet keinen körperlichen Auslöser und benennt Stress als Auslöser für eine Vielzahl von Symptomen und Erkrankungen. Außerdem ist Stress tückisch, gerade wenn er schleichend über Jahre hinweg angestiegen ist: Viele Betroffene fühlen sich nicht gestresst, bis es zum großen Crash wie einem Burn-Out kommt.

Wie die individuelle Situation auch gegeben sein mag: Stress sollte als Faktor bei einem eingetretenen Haarausfall immer berücksichtigt werden. Selbst wenn er nicht die Hauptursache ist, wird er in andere organische Gründe einfließen. Beispielsweise nimmt zu viel Stress einen Einfluss auf den Hormonhaushalt oder die Aktivierung bestimmter Gene im Laufe des Lebens. Eine stressfreie und bewusste Lebensweise ist auch jenseits von Problemen mit Haarausfall unbedingt anzuraten.

Was tun gegen Haarausfall durch Stress

Unterschiedliche Therapieformen

Wird der Einfluss von Stress auf den Haarausfall angenommen, bietet sich ein breites Spektrum möglicher Therapieformen. Diese zielen nicht explizit auf einen stressbedingten Haarausfall ab, sondern dienen grundsätzlich zur Reduktion von Stress und einer bewussteren Lebensweise. Selbst wenn sie nicht langfristig den Verlust des Haarausfalls stoppen können, leisten sie einen wertvollen Beitrag zur generellen Gesundheit und werden sich auf andere Weise gesundheitlich auszahlen.

Im ersten Schritt einer Therapie zur Stressreduktion gilt es, die eigene Lebensweise kritisch unter die Lupe zu nehmen. Vielen Betroffenen fehlt die Ehrlichkeit oder das Verständnis, an welchen Stellen ihres Lebens sie tatsächlich unter großem Stress sehen, häufig werden keine Alternativen zur aktuellen Lebensweise erkannt. Dabei geht es nicht immer um die radikale Änderung der Lebensumstände, was je nach Job oder Familie ohnehin nicht möglich wäre. Allerdings gibt es Methoden, eine neue Einstellung zu den Lebensumständen zu finden und diese als weniger stressig zu empfinden.

Typische Therapien dieser Art sind das Erlernen von Entspannungstechniken wie dem autogenen Training oder der progressivem Muskelrelaxation nach Jacobsen. Ein regelmäßiges Praktizieren hilft dabei, innerlich zur Ruhe zu kommen und auch in stressigen Phasen ruhig zu bleiben. Auch Meditation hilft in dieser Hinsicht und kann sogar das Gehirn umstrukturieren, um belastende Situation irgendwann nicht mehr als Stressfaktor zu empfinden. Manchen Menschen hilft es bereits, zwischendurch vom Alltagstrott abzuschalten, der Stressabbau erfolgt in der Natur oder auf Reisen. Bei einer größeren Belastung ist es sinnvoll, über eine Psychotherapie nachzudenken, beispielsweise falls akute Probleme für einen permanenten Stress verantwortlich sind.

Stress hat viele Gesichter und kann aus diversen Gründen entstehen. Beispielsweise kann eine ungesunde Ernährung dafür sorgen, dass die Nerven nicht mehr mit genügend Nährstoffen versorgt werden. Der betroffene Mensch reagiert gereizter und empfindet viele Situationen seines Alltags als belastender und negativer. Bei der Analyse des persönlichen Schemas im Umgang mit Stress sind solche Außenfaktoren gleichermaßen zu bedenken. Die Kunst, auch mal „nein“ sagen zu können und die schönen Momente des Lebens zu genießen, ist ein weiterer wichtiger Ansatz. Da unser Alltag stetig stressiger und komplexer wird, ist eine Auseinandersetzung mit diesem Thema unvermeidbar.

Mittel gegen Haarausfall

Stressbedingten Haarausfall mit Medikamenten und vergleichbaren Mitteln zu bekämpfen, ist weniger zu empfehlen. Am häufigsten sind Beruhigungsmittel und ähnliche Präparate gemeint, die das Nervensystem beruhigen und den gestressten Menschen abschalten lassen. Die Einnahme solcher Medikamente wirkt sich kurzzeitig auf den gesamten Organismus aus, allerdings nicht gezielt auf das Problem Haarausfall.

Außerdem ist die Einnahme von Medikamenten bei Stress ein Paradebeispiel dafür, wie die Symptome und nicht die Ursache behandelt werden. Anstatt weiterhin die stressige Lebensweise aufrechtzuerhalten und sich mit Arzneimitteln zu beruhigen, sollte lieber beim eigentlichen Problem angesetzt werden. Körper und Psyche lassen sich kaum austricksen und werden sich früher oder später mit anderen Symptomen zurückmelden. Im Extremfall wird sich der Haarausfall verschlimmern oder durch andere Probleme wie entzündliche Stellen am Kopf erweitern. Die Folge ist die Einnahme weiterer Medikamente mit Nebenwirkungen & Co., obwohl alleine die Beseitigung von Stress der Schlüssel zu einer gesunden Kopfhaut und zum Erhalt des Haupthaares wäre.

Dünnes Haar

dünnes Haar im Ratgeber zu Haarausfall von eurapon

dünnes Haar

Dünnes Haar ist häufig die Folge von Haarausfall und muss keine Erkrankung als Ursache haben. Wer beispielsweise in der zweiten Lebenshälfte Haare aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses verliert, wird unter einer Ausdünnung seiner Haare leiden. Das Problem tritt auch bei krankhaftem Haarausfall ein, der trotz der oben genannten Therapieformen nicht aufhört und bis zu einer drohenden Glatze fortschreitet. Abhängig von den Gründen des Haarausfalls kann dünnes Haar ein Zustand sein, der nach Überwindung einer Erkrankung über Jahre und Jahrzehnte hinweg erhalten bleibt. Die Ausdünnung der Haare muss also nicht zwangsläufig ein stetig fortschreitender Prozess sein.

Zur Behandlung von dünnem Haar ist wie bei echtem Haarausfall abzuklären, ob eine krankhafte oder natürliche Ursache vorliegt. In beiden Fällen kann eingegriffen werden, um die Ausdünnung zu verhindern und das Haar wieder voller erscheinen zu lassen. In den meisten Fällen sind die Einwirkungen kosmetischer Natur, damit das Haar voller als zuvor wirkt. Wenn es um die altersbedingte Ausdünnung der Haare geht, die nur sehr langsam voranschreitet, können viele Betroffene mit der Entwicklung leben und den Haarverlust leichter akzeptieren. Gerade von Frauen wird dünnes Haar jedoch als ästhetischer Makel empfunden, Therapien oder andere Formen der Beseitigung sind in dieser Situation ratsam.

Was tun bei dünnem Haar

Unterschiedliche Therapieformen

Für eine adäquate Therapie bei dünnem Haar ist im Vorfeld abzuklären, ob ein fortschreitender Haarausfall gegeben ist. Ansonsten werden die Bemühungen gegen die Ausdünnung der Haarpracht schnell vom weiterhin vorherrschenden Verlust eingeholt. Bei einer ärztlichen Untersuchung zeigen sich außerdem oft Paradesituationen, mit denen die Ausdünnung des Haares verbunden werden. Dies reicht vom Fehlen bestimmter Aminosäuren bis zum Mangel an Silicium. In manchen Fällen reicht die Gabe entsprechender Ersatzpräparate aus, um eine weitere Ausdünnung des dünnen Haares zu verhindern.

Neben einem Mangel an bestimmten Nährstoffen kann dünner werdendes Haar auf eine problembeladene Kopfhaut zurückzuführen sein. Eine grundlegende Sanierung ist anzuraten, die in mehreren Phasen erfolgt und rein natürlich durchgeführt werden kann. Um Körper und Kopfhaut ausreichend Nährstoffe zuzuführen, ist fast immer eine Ernährungsumstellung notwendig. Diese zielt nicht nur auf die Beseitigung eines potenziellen Mangels ab, sondern soll mit Vitaminen und Spurenelementen die Grundlage für kräftiges und gesundes Haar schaffen. Neben der Re-Mineralisierung der Haare ist eine grundlegende Stärkung der körperlichen Gesundheit empfehlenswert, beispielsweise durch die Einleitung einer Darmsanierung.

Lässt sich eine erneute Gesundung der Kopfhaut feststellen, wird zumindest eine weitere Ausdünnung der Haare herausgezögert werden können. Dies hilft Betroffenen jedoch nicht, bei denen dünnes Haar bereits eingetreten ist und keine Aussicht auf Besserung besteht. In diesem Fall kann über eine Haarverdichtung als Eingriff von außen nachgedacht werden. Es gibt verschiedene Methoden der Verdichtung, wobei nicht zwangsläufig auf Eigenhaar wie bei der Haartransplantation zurückgegriffen wird. Auch synthetische Haare werden in Form von Strähnen eingebracht und beispielsweise über Tapes befestigt, um ausgedünnte Stellen zu kaschieren. Verschiedene Methoden der Haarverdichtung sind weniger natürlich, sorgen jedoch für die gewünschte ästhetische Wirkung eines volleren Haares.

Mittel gegen Haarausfall

Das wichtigste Mittel gegen Haarausfall, der für dünnes Haar verantwortlich ist, ist Silicium – so zumindest die Meinung vieler Hautärzte und anderer Experten. Das natürliche Elemente wird seit Jahrzehnten mit starkem und kräftigem Haar verbunden, um dieses von der Wurzel auf zu einem gesunden Wachstum zu veranlassen. Wird der Körper ausreichend mit Silicium versorgt, neigt das Haar seltener zu Bruchstellen und wird in vielen Fällen gesünder. Selbst wenn es zu einer Ausdünnung gekommen ist, hinterlassen die verbliebenen Haare einen gesünderen und kraftvolleren Eindruck.

Ansonsten ist die richtige Ernährung das wichtigste Mittel bei einer Ausdünnung der Haare. Ist für diese eine akute Erkrankung oder ein hormonelles Problem auszuschließen, kann der Betroffene lediglich gegen den fortschreitenden Haarverlust in höherem Lebensalter angehen. Und dies gelingt mit einer abgestimmten Mischung aus Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen am besten, die durch eine ausgewogene Ernährung täglich zuzuführen sind. Ärzte, Apotheken und selbst manche Friseure beraten gerne, auf welche Nährstoffe es für gesundes Haar ohne eine weiterhin drohende Ausdünnung ankommt.

Sonstige Ursachen für Haarausfall

Die oben beschriebenen Situationen gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb Männer und Frauen hierzulande unter Haarausfall leiden. Hierneben gibt es eine Reihe weiterer Gründe, die seltener auftreten und trotzdem individuell vorliegen können. Die folgende Aufstellung nennt Ihnen weitere Gründe und zeigt kurz, welche Therapieformen in diesem Fall anzuraten sind:

  • Haarausfall durch Stoffwechselerkrankungen: In diesem Fall sind schwerwiegende Erkrankungen wie Morbus Crohn für den Haarausfall verantwortlich. Das Symptom Haarverlust alleine lässt sich nicht bekämpfen, stattdessen kann auf eine Verbesserung der Situation durch eine adäquate Behandlung der Stoffwechselerkrankung gehofft werden.
  • Haarausfall durch physische Zugwirkung: Wer stets enge Haargummis trägt oder über extrem lange Haare mit großem Eigengewicht verfügt, kann unter dieser Art von Haarausfall leiden. Sie zeigt sich vorrangig im zurückgehenden Stirnansatz, da hier die größte Zugkraft herrscht. Eine Entlastung stellt der Verzicht auf entsprechende Accessoires dar, gleiches gilt für die Umstellung auf einen kürzeren Haarschnitt.
  • Haarausfall durch Nährstoffmangel: Verschiedene Vitamine und Mineralstoffe werden traditionell mit einem kräftigen und gesunden Haarwachstum verbunden. Hierzu zählen beispielsweise die Vitamine A und K sowie Selen und Zink. Durch eine unbewusste oder ungesunde Ernährung kann die Zufuhr dieser Nährstoffe langfristig zu kurz kommen, was sich durch einen Bluttest beim Arzt einfach ermitteln lässt. Durch eine ausreichende Zufuhr, beispielsweise über die täglichen Speisen oder Nahrungsergänzungsmittel, lässt sich der Haarausfall mit dieser Ursache stoppen.
  • Haarausfall durch Medikamenteneinnahme: Über die letzten Jahrzehnte wurde immer wieder ein Zusammenhang zwischen verschiedenen Wirkstoffen und dem erhöhten Risiko von Haarausfall festgestellt. Dieser Zusammenhang lässt sich in den Beipackzetteln der Präparate mit der jeweiligen Wahrscheinlichkeit finden. Traditionell wird Beta-Blockern oder Schilddrüsen-Hormonen dieser Einfluss zugeschrieben, allerdings findet die Erforschung der entsprechenden Nebenwirkung auch auf anderen Gebieten statt. Besteht der Verdacht einer entsprechenden Nebenwirkung, kann die Absetzung bzw. Umstellung des Medikaments zum gewünschten Erfolg führen. In beiden Fällen ist eine Absprache mit einem Arzt nötig.
  • Haarausfall in Folge von Diäten: Im direkten Zusammenhang zum oben erwähnten Nährstoffmangel steht der Haarausfall bei Diäten. Werden diese als echte Hungerkuren betrieben, kommt eine umfassende Versorgung mit Energie und Nährstoffen zu kurz, was sich bei abnehmwilligen Personen durch eine Vielzahl an Symptomen bemerkbar machen kann. Haarausfall ist eines dieser Symptome. Die Umstellung der Ernährung auf eine ausgewogene Weise mit genügend Kalorien pro Tag beseitigt dieses Problem. Schließlich möchte kein Mensch durch den Verlust seines Haupthaars abnehmen.

Übersicht: Welche Mittel / Maßnahmen helfen bei was?

Nach einer Analyse der verschiedenen Formen des Haarausfalls und möglicherweise Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Therapie lässt sich die Problematik auch von der anderen Seite aus betrachten. Schließlich gibt es eine Reihe bekannter Mittel und Maßnahmen, mit denen sich Haarausfall bekämpfen lässt. Im Folgenden soll kurz aufgezeigt werden, wann welche Formen der Therapie sinnvoll sind. Beachten Sie, dass ein vorliegender Haarausfall aus mehreren Gründen eingetreten sein kann, die sich gegenseitig begünstigen. Hier reicht es meist nicht aus, auf einen Heilungsweg alleine zu vertrauen, stattdessen sollte die richtige Kombination unterschiedlicher Mittel gefunden werden.

Medikamentöse Behandlung: Die Einnahme von Präparaten gegen den Haarausfall ist ratsam, wenn eindeutig eine physische Ursache als Grund ausgemacht wurde. Dies kann bei einer erblichen Vorbelastung, bei Erkrankungen des Stoffwechsels oder der altersbedingten Erscheinung durch die Umstellung des Hormonhaushaltes sinnvoll ist. Gleiches gilt, wenn der Haarausfall die Folge einer anderen Erkrankung zu sein scheint, beispielsweise einer Fehlfunktion der Schilddrüse. Der direkteste Weg, medikamentös gegen den Haarausfall vorzugehen, sind Präparate mit Hemmung der Testosteron-Umwandlung bzw. zur Hemmung des Einflusses von DHT.

Haarverpflanzung/Verdichtung: Über das künstliche Einsetzen von Haaren an mittlerweile kahlen Stellen ist zu denken, wenn ein natürliches Wachstum nicht mehr zu erwarten ist und keine Erkrankung der Kopfhaut vorliegt. Gerade bei einem erblichen oder altersbedingten Haarausfall werden sich nach dem Auswahl von Haarwurzeln auf einer gesunden Kopfhaut keine neuen Haare mehr bilden. Die Verdichtung bzw. Verpflanzung ist individuell in einem bestimmten Rahmen möglich und kein Allheilmittel für ein voll wirkendes Haar. Die Gesundheit der Kopfhaut ist zu gewährleisten, da ansonsten das Verpflanzen bzw. Verdichten nicht funktioniert und sich Entzündungen & Co. sogar verschlimmern können.

Stressreduktion: Ein kritischer Blick auf die eigene Lebensweise und Maßnahmen wie das Erlernen von Entspannungstechniken sind in fast allen Fällen anzuraten. Entweder handelt es sich um einen rein stressbedingten Haarausfall, der alleine durch eine Bereinigung der bisherigen Lebensweise eingedämmt werden kann. Doch auch unter den anderen Umständen sorgen Erkrankungen, Hormonschwankungen oder der Haarausfall selbst für Stress, dem es mit einer bewussten Lebensweise entgegenzusteuern gilt. Auch bei Einleiten anderer Therapieformen ist das Steigern der Lebensqualität durch weniger Stress hilfreich – bis hin zu einem Punkt, an dem jedes verlorene Haar nicht als weiterer Weltuntergang wahrgenommen wird.

Gabe von Silicium, Biotin, Vitaminen und weiterer Nährstoffe: Unabhängig von der Art des Haarausfalls ist es ratsam, dem Körper eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen zu bieten. Bei Mangelerscheinungen, die alleine für den Haarausfall verantwortlich sind, ist dies sogar essenziell für die Verbesserung der Situation. Der menschliche Körper wird die vorhandenen Nährstoffe stets zunächst für die lebenswichtigen Organe und Funktionen nutzen, wodurch die Haare schnell vernachlässigt werden. Die ausreichende Zufuhr mit Vitamin A, Selen, Zink, Silicium & Co. kommt ihrem Körper deshalb in jedem Fall zu Gute.

Einnahme von Priorin® Kapseln. Diese sind zugelassen zur diätetischen Behandlung von erblich bedingten Haarwachstumsstörungen und Haarausfall bei Frauen. Sie enthalten eine Kombination aus Hirseextrakt, Vitamin B5 und Cystin. Auf eine ausgewogene Ernährung sollte aber auch bei einer Einnahme der Kapseln nicht verzichten werden.

Minoxidil ein Wirkstoff der z.B. in Regaine® enthalten ist, kann bei dem erblich bedingten Haarausfall angewendet werden und ist in unterschiedlichen Konzentrationen für Männer und Frauen bei eurapon erhältlich. Die Lösung oder der Schaum werden 1x täglich aufgetragen und müssen regelmäßig angewendet werden.

Keine Maßnahme ergreifen: So schwer es manchen Betroffenen fallen mag – in verschiedenen Situationen ist kein bestimmtes Mittel beim erkannten Haarausfall zu ergreifen. Dies gilt beispielsweise für Frauen in der Schwanger oder Stillzeit sowie Fällen, in denen der Haarausfall mit einer Erkrankung oder anderen Therapie in Verbindung steht. In dieser Situation mit weiteren Präparaten einzugreifen, nimmt einen unnötigen Einfluss auf den Organismus und sorgt durch Nebenwirkungen schlimmstenfalls für eine Verschlechterung. In dieser Situation sollte das Wissen trösten, das sich der natürliche Haarwuchs nach Beendigung der Krankheitsphase oder Stillzeit von selbst wieder einstellen wird.

Tipps für die Haarpflege / Vorbeugung

Viele Menschen möchten einen sinnvollen Beitrag gegen einen drohenden Haarausfall leisten, bevor es zu spät ist. Tatsächlich gibt es vielfältige Formen der Prävention, um den Haarausfall hinauszuzögern oder unter bestimmten Umständen vollständig zu verhindern. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, die Sorge vor dem Haarausfall zu verlieren und über lange Zeit hinweg von einem vollen und attraktiven Haar zu profitieren.

Haarausfall vorbeugen

Nicht jeder Haarausfall lässt sich komplett vermeiden, manchmal sorgt die genetische Disposition oder die hormonell Entwicklung für sein Eintreten. Um weitere Risikofaktoren für den Haarverlust auszuschließen, bieten sich folgende Maßnahmen zur Vorbeugung an:

  • Essen Sie gesund und ausgewogen: Durch die Zufuhr aller lebenswichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente verhindern Sie Mangelerscheinungen des Körpers, die in vielen Fällen für den Haarverlust verantwortlich sind.
  • Vermeiden Sie Stress: Eine stressige Lebensweise ist der schleichende und häufig unbemerkte Grund für Haarausfall. Lernen Sie, gelassener durchs Leben zu gehen und gönnen Sie sich Auszeiten, um nicht in Stress und Hektik des Lebens unterzugehen. Gerade diffuser Haarausfall ist eine häufige Folge von körperlichem und psychischem Stress, der sogar bis zum kompletten Haarverlust nach traumatischen Situationen reichen kann.
  • Achten Sie auf die Gesundheit Ihrer Kopfhaut: Entzündungen oder Erkrankungen können dafür verantwortlich sein, dass sich Haarwurzeln von der Kopfhaut lösen oder Follikeln erkranken. Eine regelmäßige und abgestimmte Haarpflege ist hierfür entscheidend, die im Folgenden noch genauer betrachtet wird. Dies gilt umso mehr, wenn Ihr Haar häufig Umweltgiften ausgesetzt ist, z. B. durch das Leben in der Großstadt.
  • Prüfen Sie die Einnahme von Medikamenten und Hormonen: Wenn Sie wissen, dass Ihr Körper empfindlich auf bestimmte Wirkstoffe oder Hormonschwankungen reagiert, sollten Sie die Einnahme von Präparaten aller Art kritisch hinterfragen. Das Spektrum reicht von der täglichen Kopfschmerztablette bis zur Anti-Baby-Pille. Bei der Entscheidung hilft ein kompetenter und vertrauensvoller Arzt.

Shampoo

Die Industrie hat längst erkannt, wie viele Menschen hierzulande von Haarausfall betroffen sind und bieten spezielle Shampoos und Haarpflegen an. Natürlich ist es sinnvoll, auf eine abgestimmte Reinigung und Pflege umzustellen, beispielsweise um Haare und Kopfhaut nicht durch unnötige Chemie zu belasten. Nach verschiedenen Auswertungen, beispielsweise der renommierten Stiftung Warentest, handelt es sich bei speziellen Shampoos jedoch nicht um Wundermittel. Nach mehrmaliger Anwendung sollten Sie also nicht damit rechnen, dass Ihre Haare plötzlich wie aus dem Nichts sprießen.

Dennoch trägt das richtige Shampoo zu einer grundlegenden Reinigung von Haaren und Kopfhaut bei, außerdem leistet es seinen Beitrag zur Versorgung mit verschiedenen Nährstoffen. Eine möglichst natürliche Haarpflege zu wählen und auf chemische Inhaltsstoffe zu verzichten, ist ebenfalls ratsam und dies bereits vor einem eingetretenen Haarverlust. Hierfür kann es auch lohnen, beim Kauf von Shampoo und Spülung etwas tiefer in die Tasche zu greifen. eurapon bietet ebenfalls eine breite Palette an Shampoos wie z.B. Alpecin® oder Plantur 21®. Viele Shampoos enthalten Coffein, dieser Wirkstoff kann ebenfalls dafür sorgen das Haarwachstum anzuregen.

Bürsten & Kämmen

Manche Menschen schwören bei ihrer Haarpflege auf Holz- oder Plastikbürsten, andere wenden spezielle Wurzelbürsten zur täglichen Kopfhautmassage an. Fundierte und eindeutige Studien zum Thema Kämme und Bürsten und ihren Einfluss auf den drohenden Haarausfall gibt es nicht, allerdings lassen sich bei der Anwendung einige Fehler vermeiden.

Vor allem die physische Zugkraft spielt beim Haarausfall eine Rolle. Dies gilt vorrangig für widerspenstiges Haar, durch das sich Kamm oder Bürste nicht einfach ziehen lassen. Wenn Sie häufig in Ihren Haaren hängenbleiben, drohen Sie mit zu viel Kraft diese mitsamt Haarwurzel herauszuziehen. Wenden Sie deshalb eher sanfte Bewegungen beim Kämmen und Bürsten an. Abhängig von der Beschaffenheit Ihrer Haare sollten Sie antesten, ob eher eine Bürste oder ein Kamm zu einem sanften Striegeln ihrer Haare beiträgt.

Eine Bürstenmassage hilft in erster Linie dabei, die Kopfhaut besser zu durchbluten. Dies kann einen Beitrag gegen den Haarausfall leisten, sofern dieser mit einem Nährstoffmangel bzw. mit einer erschwerten Aufnahme der Nährstoffe verbunden ist. Die Förderung der Durchblutung trägt die Nährstoffe besser in die entsprechenden Regionen und sorgt für eine Kräftigung der Haare. Allerdings ist bei vielen Betroffenen das Problem mit der Nährstoffversorgung nicht der einzige Grund, weshalb es zu einem Haarverlust gekommen ist. Auf eine Massage Ihrer Kopfhaut müssen Sie dennoch nicht verzichten, die sich angenehm anfühlt und sogar zum Stressabbau beitragen kann.

Mythen über Haarausfall

Wenn Sie nach der Vielzahl an Informationen unsicher sein sollten, was alles Einfluss auf Ihren Haarausfall nimmt, wollen wir zum Schluss ein wenig zur Klärung beitragen. Lernen Sie einige Mythen rund um das Thema Haarausfall kennen, die nach modernen, wissenschaftlichen Standards nicht mehr haltbar sind:

  • Häufiges Haare waschen beschleunigt den Haarausfall: Nur in den wenigsten Fällen nimmt die Haarwäsche einen Einfluss auf den Haarverlust, der genetisch, hormonell oder in Folge von Stress und Erkrankungen eintritt. Ein extrem häufiges Haare waschen kann die Kopfhaut austrocknen und Entzündungen begünstigen, in deren extremer Folge ein Haarverlust eintritt. Dies ist jedoch die eine Ausnahme.
  • Häufiges Kämmen beschleunigt den Haarausfall: Bürste oder Kamm nehmen im Regelfall nur die Haare mit, die ohnehin abgestorben sind und lose in der Frisur hingen. Das häufige Kämmen und Bürsten würde nur den Haarausfall fördern, wenn die Haare kraftvoll mitsamt Haarwurzeln herausgerissen werden. Dieser schmerzhafte Prozess bleibt allerdings nicht unbemerkt.
  • Hüte und Kappen fördern den Haarausfall: Das Wachstum menschlicher Haare ist zwar auf ausreichend Nährstoffe angewiesen, allerdings gehört ein regelmäßiger Einfall von Sonnenlicht nicht hierzu. Das Problem von zu wenig Licht kann sich eher indirekt durch einen Vitamin-D-Mangel zeigen, für den Haarausfall jedoch nur eines von vielen Symptomen sein kann. Tatsache ist allerdings, dass Haare durch eine Kopfbedeckung schneller brechen, gerade wenn Sie nicht über genügend Nährstoffe verfügen. Anhaltspunkte für einen permanenten Haarverlust durch Hüte & Co. gibt es allerdings nicht.
  • Regelmäßige Kopfmassagen fördern das Haarwachstum: Während wie oben angesprochen Kopfmassagen einen Einfluss auf die Durchblutung der Kopfhaut nehmen, wird das Haar durch sie nicht schneller wachsen. Auch wird eine Massage nicht dafür sorgen, dass sich neue Haarwurzeln bilden und das Haar voller wird. Der Einfluss der Massagen ist generell überschaubar, da die menschliche Kopfhaut bereits von Natur aus gut durchblutet ist. Allerdings wird ein kleiner Beitrag für die Zirkulation der Nährstoffe geleistet, was die Kräftigung der Haare positiv beeinflussen kann.

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