Gewohnheiten, die einen gesunden Schlaf fördern von eurapon
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Gewohnheiten, die einen gesunden Schlaf fördern

Gesunder Schlaf ist die Grundlage körperlicher und seelischer Gesundheit. Aber warum ist es bloß für viele Menschen so schwierig, erholsamen Schlaf zu finden? Da wird von rechts nach links gewälzt, alle fünf Minuten auf die Uhr geblickt und am Morgen fühlt man sich kaputt und erschlagen. Falls Sie sich hier wiedererkennen, lassen Sie sich von unseren folgenden Tipps inspirieren, damit es auch für Sie bald wieder heißt „Gute Nacht“. Als weitere Informationsquelle dient unser Artikel aus der eurapon-Apotheke der Hausmittel gegen Schlafstörungen.

Machen Sie sich locker

Verabschieden Sie sich von der These, dass jeder Mensch acht Stunden Schlaf braucht. Jeder Mensch hat ein individuelles Bedürfnis nach Schlaf, während manche erst nach 9 Stunden Schlaf wieder ansprechbar sind, reichen anderen Menschen 5 Stunden. Diese fühlen sich nach weiteren 3 Stunden Zwangspause im Bett, damit sie auf ihre 8 Stunden kommen, auch nicht fitter und ausgeruhter als mit 5 Stunden Schlaf.

Hören Sie auf Ihren Körper und gönnen sie ihm seinen eigenen Schlafrhythmus. Zwingen Sie sich auch nicht dazu, verpassten Schlaf nachzuholen oder vorzuziehen, das irritiert die innere Uhr nämlich noch weiter. Außerdem ist es förderlich, wenn die Schlafenszeiten täglich etwa zur gleichen Zeit stattfinden, damit der Körper einen Rhythmus findet, und diesen auch beibehalten kann.

Schlafzimmer soll Ort der Erholung sein

Das Schlafzimmer sollte als Rückzugs- und Erholungsort dienen, also nutzen Sie Ihr Bett nicht als Arbeitsplatz, und ein Fernsehgerät sollte auch nicht ins Schlafzimmer. Gestalten Sie den Raum optisch so, dass Sie sich darin wohlfühlen, und degradieren Sie ihn nicht zum Abstellplatz für Bügelwäsche etc.

Achten Sie auf eine Raumtemperatur von 18 bis 21 Grad, und dass der Raum gut gelüftet ist, bevor Sie zu Bett gehen.

Damit die Zirbeldrüse des Gehirns Melatonin bilden kann, welches wichtig für den Schlaf-Wach-Rhythmus ist, braucht es Dunkelheit. Löschen Sie alle Lichter, und ziehen Sie Vorhänge bzw. Jalousien zu. Verbannen Sie Laptop und Handy vom Nachttisch. Nutzen Sie einen anderen Wecker als den Ihres Handys, ein eingeschaltetes Handy neben sich stört den Schlaf empfindlich, abgesehen davon, dass es noch nicht erforscht ist, ob die Handystrahlung nun potentiell gesundheitsschädlich ist, oder nicht. Fest steht, dass das künstliche blaue Licht von Bildschirmen die Ausschüttung von Melatonin unterbricht, und man somit zwangsläufig wieder munterer wird. Sollten Sie häufig unter Schlafproblemen leiden, ist ein Versuch mit Melatonin als Nahrungsergänzungsmittel möglicherweise zielführend.

Ein Schlaftagebuch gibt Aufschluss

Wenn anscheinend grundlose Schlafstörungen Ihnen die Nachtruhe rauben, sollten Sie ein Schlaftagebuch führen. Hier wird notiert, wann Sie zu Bett gegangen sind, was Sie in der letzten Stunde vorher getan, gegessen und getrunken haben, wie oft Sie wach geworden sind, welche Sorgen Sie beschäftigt und vom Einschlafen abgehalten haben. Vielleicht lassen sich auf diese Weise Gewohnheiten aufdecken, die dem Schlaf abträglich sind, zum Beispiel koffeinhältige Getränke oder zu schweres Essen. Über schwerwiegende Sorgen nachts zu grübeln, ist wenig zielführend. Wenn solche überhand nehmen, sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, die Lösungswege aufzeigen.

Schalten Sie einen Gang herunter

Wer den ganzen Tag unter Druck und Volldampf steht, wird abends schwer den Knopf zum Abschalten finden. Achten Sie auf Erholungspausen untertags, Dinge, die Ihnen Spaß machen und Sport bzw. Bewegung sollten nicht zu kurz kommen.

Einschlafritual finden

Was früher die vorgelesene Gute Nacht-Geschichte war, kann heute eine gute Tasse Tee vor dem Schlafengehen sein. Kamille, Baldrian oder Passionsblume wirken beruhigend und schlaffördernd. Entspannend wirkt auch das Gefühl von Dankbarkeit. Als Einschlafritual könnte man sich daher vor dem Einschlafen Dinge überlegen, wofür man an diesem Tag dankbar war.

Schlaf ist wichtig!

In unserer leistungsorientierten Gesellschaft wird die Bedeutung von Schlaf zu wenig geschätzt. Gönnen Sie es sich, der Nachtruhe Priorität einzuräumen, und Sie werden Ihr körperliches und geistiges Potential viel besser nutzen können!

Wenn Sie mit unseren Tipps und Hausmitteln trotzdem nicht zum erwünschten guten Schlaf finden, zögern Sie nicht, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um Ihr Leben wieder genießen zu können.

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