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Gesunder Weihnachtsteller

Geht man nach dem Einzug der Schokoladennikoläuse und Lebkuchen in den Supermarktregalen, dann würde die Adventszeit schon im September beginnen. Wenn allerdings Mitte/Ende November die Weihnachtsmärkte und Punschstände öffnen, wird es langsam ernst. Der Duft von Weihnachtsbäckerei zieht durch die Häuser und Wohnungen, und wohin man auch zu Besuch kommt, wird man *schwupps* mit frischen Plätzchen verköstigt.

Der Blutzuckerspiegel schlägt Purzelbäume

Für die Kinder ist die Vorweihnachtszeit natürlich so ziemlich die schönste Zeit im Jahr, denn neben schöner Weihnachtsdekoration und der Vorfreude auf Geschenke zu Heiligabend gibt es ständig Naschereien. Von Halloween bis zum Adventskalender, vom Schokonikolaus bis zum essbaren Baumschmuck: Zucker, so weit das Auge reicht. In Maßen genossen, ist alles kein Problem, aber dass Zucker im Übermaß Karies und Übergewicht fördert, sind bekannte Tatsachen. Außerdem sorgt viel Zucker für reichlich Energie, die auch wieder abgebaut werden muss. Das kann im Wohnzimmer zwischen Tannenbaum, Esstisch und Verwandten schon einmal ein wenig anstrengend werden…. Und, Hand aufs Herz: Wie viele Erwachsene leiden nach den Feiertagen an Sodbrennen, Magenverstimmung oder Verstopfung, bzw. beklagen den berüchtigten „Weihnachtsspeck“? Indem man sich rechtzeitig leckere, gesunde Alternativen überlegt, erspart man sich im neuen Jahr so manchen Frust.

Wir verraten Ihnen jetzt, wie Sie bei Ihrem Weihnachtsteller einige Kalorien einsparen, und trotzdem nicht auf Genuss verzichten müssen!

Auf die richtigen Leckereien kommt es an

Vitamin C-reiche Orangen und Mandarinen dürfen nicht fehlen. Sie stärken das Immunsystem und sind ein guter Schutz vor Erkältungskrankheiten. Übrigens macht sich auch Trockenobst prima auf dem Weihnachtsteller, wenn es nicht selbst getrocknet wird, achten Sie darauf, keine geschwefelten Produkte zu kaufen. Diese können nämlich ursächlich sein für Kopfschmerzen und Migräne.

Nüsse gehören auf jeden gesunden Weihnachtsteller, egal ob Walnüsse, Paranüsse oder Pistazien. Hochwertige Fettsäuren und wertvolle Proteine stecken darin, ebenso wie Tryptophan, welches nervenstärkend ist und die Stimmung hebt. Und jeder kennt wohl bestimmte Situationen zu den Feiertagen, in denen man einfach gute Nerven braucht…

Auf Kekse verzichten? Nicht notwendig!

Selbst gebackene Kekse sind fast ein Muss, vor allem, wenn Kinder sich schon lange drauf freuen, als Helfer tätig zu werden. Aber wer sagt, dass Kalorienbomben mit Zuckerguss und Perlen entstehen müssen? Heute werden eben Lebkuchen gebacken und mit Honig gesüßt. Auch die lassen sich prima verzieren, wie wäre es mit kandiertem Ingwer? Wenn man weißes Mehl durch Vollkornmehl ersetzt, profitiert man vom Vitamin B-Gehalt, Spurenelementen und Mineralstoffen. Die enthaltenen Weihnachtsgewürze wie Kardamom, Nelken und Muskatnuss wirken sich allesamt positiv auf das Verdauungssystem aus. Beliebt sind auch Plätzchen, die mit Haferflocken oder Müsli gebacken werden. Es empfiehlt sich, beim Backen die in Rezepten angegebene Zuckermenge etwas zu reduzieren, bzw. auf alternative Süßungsmittel wie Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker zurückzugreifen. Auch Fruchtschnitten oder Früchtebrot sind gute und gesunde Kandidaten für den Weihnachtsteller.

Falls Sie ein paar Rezeptideen benötigen, EatSmarter! hat gesunde Rezepte mit geringerem Zuckeranteil als in üblichen Rezepten zusammengestellt. Im Diabetes-Ratgeber finden Sie Rezepte die Sie auch mit Diabetes genießen können.

Ausgewählte Süßigkeiten für den Weihnachtsteller

Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil ist sogar eine durchaus gesunde Alternative auf dem Weihnachtsteller. Die enthaltenen Flavonoide und Polyphenole wirken der Entstehung von oxidativem Stress entgegen, welcher bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine große Rolle spielt.

Marzipan gehört auch zu den „Grundnahrungsmitteln“ der Weihnachtszeit. Da Marzipan aber zum größten Teil aus Zucker besteht, kann man es nicht gerade als gesund bezeichnen. Die nächste Hauptzutat, die Mandeln, allerdings schon, denn sie enthalten essentielle Fettsäuren, die ebenfalls das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Also lautet hier die optimale Lösung, entweder maßvoll genießen, oder Marzipan selbst herstellen, dann kann man auch den Zucker- und Mandelgehalt selbst dosieren. Dazu braucht man dann nur noch Rosenwasser und Bittermandelaroma.

Hoch die Tassen!

Natürlich muss der Inhalt des Weihnachtstellers auch mit einem weihnachtlichen Heißgetränk hinuntergespült werden. Punsch und Glühwein sind hierbei die Favoriten, wobei man auch hier wieder ein Auge auf die Kalorien haben sollte. Eine Tasse Punsch mit ordentlich Zucker und Rum liefert schon mal um die 350 kcal. Etwas kalorienärmer ist der Glühwein mit rund 220 kcal pro Tasse. Bereitet man Punsch selbst zu, verwendet man als Ausgangsbasis ungesüßten Früchtetee oder auch Schwarztee. Zimt, Nelken und frisch gepresster Orangensaft sorgen für den Weihnachtsduft. Ein kleiner Schuss Rum darf es zur Feier des Tages dann schon sein, es gibt auch köstliche Rezepte mit Weinbrand, Gin oder Sherry.

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