Gesunde Alternativen auf dem Weihnachtsmarkt von eurapon
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Gesunde Alternativen auf dem Weihnachtsmarkt

Die Versuchung erwartet uns in der Adventszeit fast an jeder Ecke: Weihnachtsmärkte, Glühweinstände, viele Einladungen bei Verwandten, Weihnachtsfeier mit der Firma, Umtrünke mit den Kollegen. Gemeinsam haben diese Termine vor allem eins: Den Konsum kalorienreicher Nahrungsmittel und Getränke, den man nach den Feiertagen oft wieder bereut. Natürlich möchte man aber den anderen nicht nur beim Genießen zusehen, sondern sich auch selbst etwas gönnen. Vor allem, da einem am Weihnachtsmarkt rundherum die verführerischsten Düfte in die Nase steigen, denen man nicht widerstehen will.

Damit es im neuen Jahr kein böses Erwachen gibt, stellen wir Ihnen hier die beliebtesten Kalorienbomben und ihre „gesünderen“ Alternativen vor. Übrigens, falls Sie an ähnlichen Tipps für den Weihnachtstisch zu Hause interessiert sind, haben wir hier einiges zum Thema gesunder Weihnachtsteller zusammengetragen.

Die Bratwurst: Fettig lecker

Ab und zu eine Bratwurst – da gibt es nichts dagegen einzuwenden. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Wurst zu einem Drittel aus tierischem, also ungünstigem Fett besteht, und mit rund 600 kcal zu Buche schlägt. Gibt es noch Pommes, Ketchup und Majo dazu, landet man bei ca. 1000 kcal. Die Alternative dazu: Versuchen Sie doch einmal ein Brötchen mit Burgunderschinken. Er hat die Hälfte der Kalorien einer Bratwurst, wenn Sie die Fettränder wegschneiden, sparen Sie noch ein bisschen ein. Außerdem ist der Schinken wesentlich leichter zu verdauen.

Es müssen nicht immer Kartoffelpuffer sein

Zugegeben: Frisch gebraten und dazu Apfelmus sind Kartoffelpuffer eine vorzügliche Leckerei. Wenn da nicht die bösen 500 kcal wären, die 2 Stück enthalten! 60 g Fett pro Tag lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Haben wir bereits eine Bratwurst verdrückt, ist die Grenze nun eindeutig überschritten. Hier kommt die Alternative: Schupfnudeln mit Sauerkraut! Ganz nebenbei machen Sie damit auch noch Ihr Immunsystem fit für die Erkältungszeit, denn Sauerkraut liefert Vitamin C, Vitamin B12 und probiotische Milchsäurebakterien für die Darmflora. Welche Nahrungsmittel Ihrem Immunsystem sonst noch Gutes tun, erfahren Sie im Beitrag So kommen Sie gesund durch den Herbst. Sollte Ihnen das Sauerkraut dennoch nicht zusagen, ist vielleicht der gebratene Maiskolben etwas für Sie? Dieser hat überhaupt nur rund 100 kcal, somit kann man ohne Reue noch ein bisschen Kräuterbutter drauf geben.

Heiße Maroni!

Gebrannte Mandeln gehören zum Standard-Duftrepertoire fast eines jeden Weihnachtsmarktes. Mandeln an sich sind zwar durchaus gesund, nicht aber die dicke Zuckerkruste drum herum: Beim Verzehr von 100 g gebrannten Mandeln hat man schon 500 kcal intus. Unsere Alternative hierzu: Eine Tüte heiße Maronen. Die spart nämlich rund 300 kcal ein. Außerdem strotzen die Edelkastanien vor lauter Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen: Vitamin A, C, alle B-Vitamine, Eisen, Magnesium usw.

Der Liebesapfel: Leuchtende Zuckerbombe

Spätestens beim Anblick der leuchtend rot glasierten Äpfel überkommt einen die Lust auf etwas Süßes. Ein Apfel klingt ja gesund – aber leider nicht die Glasur. Der Liebes- oder Paradiesapfel bringt es auf ca. 200 kcal und eine Menge künstlicher Farbstoffe. Als Alternative bietet sich ein Bratapfel an, der kommt nämlich nur auf 70 bis 80 kcal. Aber Vorsicht, die gibt es ja nun mal meistens gefüllt: Stecken Marmelade, Marzipan, Rosinen etc. im Bratapfel, bleibt es von der Anzahl der Kalorien relativ egal, ob Sie dabei bleiben oder doch einen verzuckerten Liebesapfel verzehren…

Für das Schmalzgebäck hätten wir auch noch eine kalorienärmere Alternative anzubieten, nämlich frische Waffeln. Die schmecken genauso lecker und haben die Hälfte an Kalorien.

Weihnachtsmarkt ohne Glühwein?

Ein Weihnachtsmarktbesuch ohne den Genuss von Glühwein ist für viele ebenfalls fast nicht vorstellbar. Man muss sich allerdings bewusst sein: Da der Glühwein in Massen ausgeschenkt wird, ist von einer niedrigen Qualität des Weines und hoher Zuckerbeigabe auszugehen… Mit rund 210 kcal pro Becher ist jedenfalls zu rechnen.

Der Oscar für das kalorienreichste Getränk am Weihnachtsmarkt geht jedenfalls an den Lumumba: Vollmilch, Kakao, ein Schuss Rum oder Amaretto und ein hübsches Sahnehäubchen bringen es auf stolze 356 kcal!

Eine wirkliche Alternative, die diesen Genüssen geschmacklich nahekommt, gibt es wohl nicht, also gilt hier wohl die Regel, in Massen genießen.

Es gibt sie allerdings schon, die kalorienärmeren Heißgetränke am Weihnachtsmarkt: So wären hier zum Beispiel heißer Apfelwein zu nennen (auch bekannt als Glühmost), dieser kommt auf 148 kcal. Der Jaga-Tee (auch Hütten- oder Förster-Tee), bekannt aus dem Skiurlaub in Österreich (Schwarztee mit einem Schuss Rum und eventuell Weihnachtsgewürzen), kommt auf 104 kcal, wenn er nicht zusätzlich noch gesüßt wird.

Wesentlich kalorienärmer wird es nur mehr mit alkoholfreien Varianten: Ein alkoholfreier Früchtepunsch aus verschiedenen Fruchtsäften enthält rund 93 kcal.

Hat man dennoch ein wenig über die Stränge geschlagen, sollte man am besten gleich am nächsten Tag ernährungs- und bewegungsmäßig ein wenig gegensteuern, dann gibt es auch im neuen Jahr kein böses Erwachen beim Blick auf die Waage.

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