Fußpilz verhindern
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Gepflegte Füße im Sommer – So sagen Sie Fußpilz den Kampf an

Nach langen, kalten Wintertagen ist es im Frühling und Sommer endlich wieder an der Zeit, Sandalen zu tragen. Hierfür sollten Ihre Füße natürlich besonders gut aussehen. Im Normalfall hilft eine Pediküre, doch manchmal bereitet nicht nur die Form der Fußnägel Probleme. Fußpilz ist nicht nur unschön anzuschauen, sondern kann aufgrund des häufig auftretenden Juckreizes wirklich lästig werden. Damit die Infektion gar nicht erst auftritt und Sie mit gepflegten Füßen durch Frühjahr und Sommer schreiten können, müssen Sie nur einige simple Tipps beachten.

Wie kommt es zu Fußpilz?

Ursächlich für Fußpilz sind sogenannte Dermatophyten. Diese Pilze treten vornehmlich auf der Haut eines Menschen auf, können aber auch die Nägel befallen. Kommt es zu einem Befall an den Füßen, so sprechen Dermatologen von „Tinea Pedis“. Diese Hautkrankheit tritt vor allem zwischen den Zehen, aber auch an der Fußunterseite auf. Sie wird von Mensch zu Mensch oder durch den Kontakt des Fußes mit einer Fläche, auf welcher sich Pilzbestandteile befinden, übertragen.

Damit die Infektion tatsächlich ausbricht müssen zumeist weitere Faktoren hinzukommen, die diese begünstigen. Hierzu zählt zunächst ein feucht-warmes Klima, wie es beispielsweise in Schwimmbädern oder Saunen vorherrscht. Auch enges, luftundurchlässiges Schuhwerk kann die Vermehrung der Pilze negativ beeinflussen, vor allem wenn Sie solche Schuhe nach dem Schwimmen anziehen, ohne Ihre Füße richtig abzutrocknen. Auch Schweißbildung innerhalb der Schuhe führt zu einem idealen Nährboden für Dermatophyten. Darüber hinaus sind einige Menschen aufgrund bestimmter Krankheiten prädestiniert, an Fußpilz zu erkranken. Zu diesen Krankheiten zählt etwa Diabetes, aber auch ein allgemein geschwächtes Immunsystem begünstigt den Ausbruch der Infektion.

Wie erkennen Sie Fußpilz?

Hat der Pilz Ihre Füße erst einmal befallen, so kommt es oftmals zu Rötungen, Schuppung, Blasen oder zu nässenden Hautstellen. Außerdem juckt die betroffene Stelle zumeist unangenehm. Wenn Sie sich dort kratzen, kann es zu Rissen in der Haut oder blutenden Wunden kommen, die sich ihrerseits infizieren und entzünden können. Aus diesem Grund sollten Sie versuchen, Fußpilz erst gar nicht entstehen zu lassen.

So können Sie sich schützen

Zur Vorbeugung von Fußpilz ist es besonders wichtig, das für die Pilze ideale warm-feuchte Klima zu vermeiden. Eine simple – aber effektive – Maßnahme ist es, sich die Füße nach jedem Duschgang oder Tag im Schwimmbad gut abzutrocknen. Dabei sollten Sie vor allem die Zehenzwischenräume nicht vergessen. Wenn Sie gerne öffentliche Bäder oder Saunen aufsuchen, denken Sie an Badeschlappen, so dass Sie nicht allzu oft mit den für jedermann zugänglichen Flächen in Berührung kommen. Zumeist haben Sie in Schwimmbädern die Möglichkeit, Ihre Füße zu desinfizieren.

Falls Sie häufig Sport treiben und Ihre Füße daher regelmäßig schwitzen, sollten Sie sich atmungsaktives Schuhwerk zulegen. Wechseln Sie außerdem regelmäßig Ihre Socken. Diese und andere Kleidungsstücke, welche mit Ihren Füßen in Kontakt gekommen sein könnten, sollten Sie bei 60 Grad waschen, da so alle Krankheitserreger abgetötet werden. Dadurch vermeiden Sie eine erneute Pilzinfektion.

Achten Sie darüber hinaus auf Ihre Ernährung und essen Sie nicht allzu kohlenhydrathaltige Lebensmittel, da sich die Pilze von Zucker ernähren und so leichter vermehren und Ihre Füße befallen können.

Fußpilz bereits ausgebrochen? – So lässt er sich behandeln

Nicht immer lässt sich der Fußpilz vermeiden und gerade bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem kann es leicht zu einer Infektion kommen, wenn diese beispielsweise häufig Schwimmbäder oder Saunen aufsuchen. Fußpilz lässt sich mit der richtigen Salbe, Creme oder speziellen Sprays jedoch leicht behandeln. Allerdings sind dafür zumeist einige Wochen an Geduld nötig. Bis dahin sollten Sie nicht barfuß laufen, so dass sich andere Personen nicht anstecken können.

In zwei bis drei Wochen sollte der Fußpilz bei regelmäßiger Anwendung des jeweiligen Mittels abgeklungen sein. Bleibende Schäden an Ihrer Haut sind im Normalfall nicht zu erwarten. Warten Sie mit der Behandlung trotzdem nicht allzu lange, da sonst die Gefahr besteht, dass Bakterien in offene Stellen an Ihren Füßen eindringen und andere Infektionen verursachen.

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