Welcher Hauttyp bist du?
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Die unterschiedlichen Hauttypen – so gelingt die Unterscheidung

Um die Haut richtig pflegen zu können, sollten Sie Ihren Hauttyp erkennen können. Die Unterscheidung ist nicht immer einfach, denn vielleicht sind Sie ein Mischtyp. Dann verfügt Ihre Haut über verschiedene Merkmale, die ebenfalls bei der Pflege berücksichtigt werden sollten. Zu unterscheiden sind:

 

  • Trockene Haut
  • Fettige Haut
  • Reife Haut
  • Normale Haut
  • Aknehaut
  • Empfindliche Haut
  • Mischhaut

 

 

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Merkmale zur Unterscheidung der Hauttypen. Bedenken Sie, dass sich der Hauttyp unter Umständen verändern kann, z.B. durch eine Allergie. Meist liegt die Ursache jedoch in der Lebensweise. Aber auch das Alter, hormonelle Einflüsse und bestimmte Medikamente spielen eine Rolle.

Daran erkennen Sie trockene Haut

Trockene Haut wirkt matt und speichert zu wenig Feuchtigkeit. Das kann sich schon in jungen Jahren bemerkbar machen. Die Haut spannt, vor allem nach dem Waschen, wenn der dünne Fettfilm entfernt wurde. Bei leicht trockener Haut gibt es keine weiteren Probleme, sehr trockene Haut neigt allerdings zu Schuppenbildung. Diese Haut ist besonders anfällig für Infektionen, da der Schutzfilm geschädigt ist. Auch ist die Gefahr einer frühen Faltenbildung groß.

Fettige Haut

Fettige Haut glänzt, weil sie zu viel Talg produziert. Das erhöht die Gefahr von Hautunreinheiten. Teenager neigen während der Pubertät besonders häufig zu fettiger Haut, die auch von besonders großen Poren gekennzeichnet ist. Bei falscher Pflege besteht die Gefahr, dass sich das Hautbild weiter verschlechtert. Auch abdeckende Cremes können die Situation verschlimmern. Fettige Haut sollte daher besonders schonend gepflegt werden.

Reife Haut

Reife Haut ist die schmeichelhafte Bezeichnung der Haut der älteren Generation. Ab wann Haut die Pflege einer reifen Haut braucht, lässt sich aber nicht an ein bestimmtes Lebensalter knüpfen. Es ist gut möglich, dass auch die Haut einer 45-Jährigen noch jugendlich schön ist, während andere schon deutlich früher unter alternder Haut leiden. In der Kosmetikindustrie ist bei einem Personenkreis von 65 und älter die Rede von reifer Haut.

Normale Haut

Wenn Sie zu den normalen Hauttypen gehören, haben Sie es mit der Pflege deutlich leichter. Sie erkennen sie daran, dass Sie nur selten Probleme mit Hautunreinheiten haben, die Poren normal groß sind und die Haut gleichmäßig schön ist. Pflege braucht diese Haut dennoch, denn auch sie ist den verschiedenen Einflüssen ausgesetzt.

Aknehaut

Akne ist eine Hauterkrankung, von der vor allem junge Menschen in der Pubertät betroffen sind. Die Ursache ist hormonell. Aber auch die Veranlagung und die Lebensweise spielen eine Rolle. Akne kann aber auch in späteren Lebensjahren auftreten und macht den Betroffenen mit der Neigung zu Mitessern und Pickeln zu schaffen. Die Haut ist gerötet und hat eine hohe Entzündungsneigung. Die Aknehaut gehört in ärztliche Behandlung, denn der Leidensdruck ist hoch. Außerdem können Narben entstehen. In der Medizin stehen zahlreiche Möglichkeiten einer Behandlung zur Verfügung. Dabei braucht die Aknehaut bei der täglichen Hygiene eine abgestimmte Pflege.

Empfindliche Haut

Wenn Sie eine empfindliche Haut haben, kann es sein, dass Sie unter einer Allergie leiden. Ihre Haut reagiert auf die verschiedenen Einflüsse, wie Verschmutzungen, Temperaturschwankungen, Reibung und wahrscheinlich auch auf verschiedene Pflegeprodukte. Empfindliche Haut ist aber auch typisch für Babys. Achten Sie darauf, dass die Pflegeprodukte speziell für empfindliche Haut entwickelt wurden, und prüfen Sie vor der ersten Anwendung erst an einer kleinen Stelle, ob Sie das Produkt vertragen.

Die Mischhaut

Mischhaut ist an einigen Stellen fettig und an anderen Stellen trocken. Daher zeigen sich die Symptome der fettigen Haut und der trockenen Haut. Mischhaut braucht unbedingt eine abgestimmte Pflege. Wenn Sie eine Mischhaut haben, beobachten Sie die besonders empfindlichen Zonen und pflegen Sie sie notfalls zusätzlich, z.B. wenn die trockenen Hautstellen schuppig werden und die fettigen Partien zu Mitessern und Pickeln neigen.

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