Happy Halloween 2015
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Die besten Kürbisrezepte zu Halloween

Happy Halloween! Dem aus dem anglo-amerikanischen Raum stammenden Feiertag kann man auch hierzulande kaum noch entgehen. Doch warum sollte man auch? Nicht nur Kinder freuen sich über die Gelegenheit, sich ein gruseliges Kostüm anzuziehen und nach Herzenslust Süßigkeiten zu naschen (hier müssen wir als Apotheke mahnend den Finger heben und sagen: Nur in Maßen – denkt an den nächsten Zahnarzttermin! Für viele eine gruseligere Vorstellung als ein Horrorfilm). Für all diejenigen, denen das Verkleiden und „Trick-or-Treat“-Spielen zu albern ist, haben wir drei tolle Kürbis-Rezepte, die perfekt zu Halloween und in den Herbst passen.

Kürbis-Curry-Suppe

Kürbis-Suppe gehört fast schon zu den Klassikern im Herbst. Diese leicht scharfe Variante mit Curry und Kokosmilch ist nicht nur lecker und einfach zuzubereiten, sondern zudem auch für Vegetarier und Veganer geeignet. Der Kardamom gibt der Suppe eine besonders exotische Note, die vor allem Freunde der asiatischen Küche begeistern wird.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 600 g Hokkaido-Kürbis
  • 200 g Möhren
  • 300 ml Kokosmilch
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Kardamom
  • Salz und Pfeffer
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • Zum Anrichten: Kürbiskernöl und geröstete Kürbiskerne

Zubereitung:

  1. Knoblauch und Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Kürbis ebenfalls in kleine Stücke (ca. 2x2x2 cm) schneiden. Möhren schälen und in Scheiben schneiden.
  2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch kurz darin anschwitzen, dann Möhren und Kürbis hinzugeben und andünsten. Curry, Zimt und Kardamom hinzufügen und mit der Brühe und der Kokosmilch ablöschen.
  3. Aufkochen und dann bei geringer Hitze und unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten kochen lassen.
  4. Kürbissuppe mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Suppe in Suppenschalen anrichten und mit etwas Kürbiskernen und gerösteten Kürbiskernen garnieren.

Kürbispommes

Einfach, lecker und eine wunderbare Alternative zu „normalen“ Pommes aus Kartoffeln. Sie eignen sich als Beilage zu Fleischgerichten ebenso gut, wie als schneller Snack mit eurem Lieblings-Dip. Wer es besonders knusprig mag, kann das Mehl zu einem Drittel durch Speisestärke ersetzen.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 800 g Hokkaido-Kürbis
  • 3 EL Mehl
  • 750 ml Öl zum Frittieren
  • Salz

Zubereitung:

  1. Kürbis schälen, faseriges Fruchtfleisch und Kerne herauslösen. Den Kürbis in (nicht zu) dünne Stifte schneiden und diese im Mehl wenden.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, bis an einem Holzkochlöffel kleine Bläschen aufsteigen, wenn man ihn ins Öl hält.
  3. Kürbisstifte in das Öl geben und 3-4 Minuten lang frittieren, bis sie knusprig sind. Dann die fertigen Pommes mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen und auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller abtropfen lassen.
  4. Pommes leicht salzen, auf Tellern anrichten und mit eine Dip eurer Wahl genießen.

Selbstgemachtes Kürbisbrot

Ein weiterer Klassiker, den man nicht nur beim Bäcker um die Ecke genießen kann. Wer nicht das Glück hat, einen der wenigen Bäcker, die noch selbst backen, in der Umgebung zu haben, sollte sich sein Kürbisbrot sowieso lieber selber machen. Mit Butternut-Kürbis funktioniert dieses Rezept besonders gut, es eignet sich jedoch auch jede andere Kürbissorte.

Zutaten (für 1 Brot):

  • 300 g Kürbis
  • 500 g Weizenmehl oder Dinkelmehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 100 ml Pflanzenöl
  • 3 EL Milch
  • 2 EL Honig
  • 3 EL Wasser
  • 1 TL Salz

Zubereitung:

  1. Den Kürbis entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Wasser 3 Minuten lang andünsten und danach pürieren.
  2. Mehl und Trockenhefe vermischen, mit Salz, Öl, Milch, Honig und der Kürbismasse vermischen. Mit Knethaken ca. 5 Minuten lang auf höchster Stufe verkneten.
  3. Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Teig aus der Schüssel nehmen, mit Mehl bestäuben und mit der Hand kurz durchkneten. Dann zu einem länglichen Brotlaib formen und in eine gefettete Kastenform legen.
  5. Backofen auf 200 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen.
  6. Brot der Länge nach mit einem Messer einschneiden (max. 1 Zentimeter), die Form in den Ofen schieben und 25-30 Minuten backen.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Schreibt uns gerne eure eigenen Lieblingsrezepte in die Kommentare.

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