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Das braucht das Baby bei der Umstellung auf Brei

Auch wenn es merkwürdig klingt, das Baby weiß, wann der richtige Zeitpunkt für die Umstellung von Milch auf Brei gekommen ist. Besser gesagt, die Natur weiß es, denn ab etwa dem 5. Lebensmonat beginnt das Baby, sich für das zu interessieren, was auf den Tellern der Familienmitglieder liegt. Dass es nun selbst danach greift, ist ein gutes Signal für die Umstellung. Früher ist der Verdauungsapparat des Nachwuchses noch nicht genügend gereift, um andere Bestandteile, als die, die es über die Milchnahrung bekommt, zu verdauen. Weitere Signale, dass es Zeit für das Zufüttern ist, sind:

  • Das Baby wird nach der Milchmahlzeit schnell wieder hungrig
  • Das Baby ist insgesamt unruhiger
  • Es ist motorisch in der Lage, einen Löffel zu halten

Was eignet sich in der Umstellungsphase auf Brei?

In der Umstellungsphase sollten Sie in jedem Fall weiter stillen, bzw. die Flasche geben. Diese Phase kann einige Wochen in Anspruch nehmen. Für den ersten Brei brauchen Sie keine Flasche mit großer Saugeröffnung, wählen Sie lieber eine Schale und einen Löffel. Für den ersten Brei eignet sich eine Kartoffel, die Sie mit abgekochtem Wasser zu einem Brei verarbeiten. Fügen Sie mit dem Abstand mehrerer Tage immer nur eine Zutat hinzu, damit Sie mögliche Unverträglichkeiten sofort erkennen. Für den Babybrei in der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres eignen sich:

  • Geflügel- oder Rindfleisch
  • Zucchini
  • Karotten
  • Pastinaken

Hier ist Vorsicht geboten

Beobachten Sie die Verdauung bei der Umstellung sehr genau. Karotten können Verstopfung verursachen. Mit der Umstellung verändert sich der Stuhlgang des Babys in jedem Fall, zu fest darf er aber nicht werden. Zitrusfrüchte sind für Babys nicht geeignet. Meiden Sie außerdem Meeresfrüchte, Sojaprodukte und Honig. Sie alle enthalten Substanzen, die unter Umständen für das Baby bis zum ersten Lebensjahr gefährlich sein können.

Tee und Milch – geht das?

Babymilch, Pre-Milch, HA- oder auch Folgemilch sind gängige Milchmahlzeiten, wie der Handel sie anbietet. Wenn Sie nicht stillen, werden Sie diese Milchangebote bereits kennen. Dabei handelt es sich um aufbereitete Kuhmilch. Reine Kuhmilch ist für Ihr Baby nicht geeignet. Sie enthält zu viel Eiweiß und kann die Nieren schädigen. Babymilch ist für die ersten sechs Monate gedacht. Darüber hinaus ist sie aber auch z.B. geeignet, um Breie zuzubereiten. Tee ist kein Getränk, sondern eine Arznei. Wenn Ihr Baby auf Brei umgestellt wird, nimmt sein Durst zu. Dafür eignet sich Wasser, das speziell für die Säuglingsnahrung zugelassen ist. Sie finden den Vermerk auf den Flaschen.

Erhält das Baby keine Milchmahlzeit mehr, fügen Sie dem Brei etwas raffiniertes Öl hinzu. Kalt gepresstes Öl ist für das erste Lebensjahr nicht geeignet, denn es kann u.a. Pilzgifte enthalten.

Als Maßstab gilt ein EL Öl auf 200 g Brei. Dazu eignen sich:

  • Rapsöl
  • Distelöl
  • Maiskeimöl
  • Sonnenblumenöl
  • Olivenöl

Das sollten Sie vor der ersten Breimahlzeit berücksichtigen

Gestalten Sie die Umstellung schonend und in kleinen Schritten. Geben Sie vor der ersten Breimahlzeit die Brust oder die Flasche, damit das Baby seinen Hunger nicht mit dem Brei stillen muss. So können Sie sicher sein, dass Magen und Darm nicht überlastet werden. Erwarten Sie nicht zu viel, es ist durchaus möglich, dass Ihr Baby die ersten Breilöffel wieder ausspuckt. Es wird auch versuchen, den Brei vom Löffel zu saugen. Lassen Sie es ruhig probieren und bleiben auch Sie flexibel. Versuchen Sie es alle paar Tage erneut. Wenn das Baby den Brei weiter ablehnt, ist es vermutlich noch nicht so weit oder das Baby kann mit dem Geschmack gar nichts anfangen.

Die Lagerung von Babybrei

Kochen Sie vor und frieren Sie den Brei portionsweise ein, den Sie dann im Wasserbad wieder auftauen und erwärmen. Entsorgen Sie alles, was nicht innerhalb eines Tages verbraucht wird. Wärmen Sie die Mahlzeit nicht wieder auf.

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