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Blumenkohl – Der Allro(h)under im Gemüsebeet

Die Vielseitigkeit des Blumenkohls zeigt sich schon bei seinen diversen Namen: Je nach Region ist er als Karfiol, Käsekohl, Blütenkohl, Traubenkohl oder auch Italienischer Kohl bekannt. Aber ganz egal wie man ihn nennt, eins steht fest: Blumenkohl ist eine wahre Vitaminbombe und das besonders im rohen Zustand. Zusammen mit seinem Bruder, dem Brokkoli, gehört Blumenkohl zu den gesündesten und am leichtesten zu verdauenden Gemüsekohlsorten.

Egal in welcher Farbe – Blumenkohl ist immer ein Hit

Den meisten ist Blumenkohl lediglich in einer Form bekannt, nämlich als kleine Knolle, die vor allem eines ist: weiß. Das ist allerdings kein Muss. Blumenkohl gibt es in den verschiedensten Gewändern: Ob violett, gelbrün oder orange, der Gemüsekohl hat viele Gesichter. Ziel der verschiedenen Züchtungen ist es, Blumenkohl für spezielle Bedürfnisse, beispielsweise eine besondere Kälteresistenz, zu kultivieren.

Ein weiterer Grund ist sicherlich, dass das Auge auch beim Blumenkohl immer mitisst. Da kann so eine violette Knolle schnell etwas Abwechslung auf den Teller bringen.  Eines ist jedoch bei allen Ausprägungen ähnlich: Vitaminreichtum und Gesundheitswert sind hoch. Blumenkohl enthält die komplette Vitaminpalette von Vitamin A über die B-Vitamine bis Vitamin E und K, und darüber hinaus einen hohen Anteil des berühmten Vitamin C.

Der in Europa immer noch beliebteste weiße Blumenkohl enthält pro 100 Gramm ansonsten unter anderem folgende Nährwerte:

  • 18 kcal
  • 0,25 g Fett
  • 20 mg Kalzium
  • 245 mg Kalium
  • 15 mg Magnesium

Des Weiteren ist Blumenkohl, wie alle anderen Kohlsorten, reich an Ballaststoffen und sorgt so für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl.

Blumenkohl kaufen und aufbewahren

Beim Einkauf von Blumenkohl sollten Sie darauf achten, dass der Kohlkopf noch mit Blättern versehen ist. Manchmal werden diese vor der Auslage im Supermarkt entfernt. Sie sind allerdings ein erstklassiger Frischegarant. Sind die Blätter grün und knackig, spricht dies für die Frische des Blumenkohls. Vom Kauf eines Kohls mit gelblichen oder „labberigen“ Blättern ist jedoch abzuraten.

Lagern können Sie Ihren Kohl ohne Bedenken mehrere Tage im Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Vorher sollten Sie jedoch die grünen Blätter entfernen und den Strunk abschneiden. Zusätzlich können Sie den Kohl in Frischhaltefolie wickeln. In einer kühlen und dunklen Umgebung hält sich frischer Blumenkohl bis zu 10 Tage. Zeigen sich allerdings schwarze Flecken auf dem Kohlkopf, darf dieser nicht mehr verspeist werden. Dunkle Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall hin.

Blumenkohl kann mehr als nur gut aussehen – Die große Vielfalt in der Zubereitung

Blumenkohl lässt so ziemlich alles mit sich machen. Man kann ihn kochen, braten, dünsten, pürieren oder natürlich roh verzehren. Dabei ist der Rohverzehr von Blumenkohl, wie auch bei den anderen im Rohkostratgeber vorgestellten Gemüsesorten, besonders zu empfehlen, da so die oftmals äußerst hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe der Kohlsorte zur Gänze erhalten bleiben. Leckere und einfache Verwendungsmöglichkeiten für rohen Blumenkohl sind beispielsweise Salate oder Smoothies. Aber auch als Beilage zu Fleisch ist der (hierzulande) weiße Kohl nicht zu verachten. Um die Wirkung des Blumenkohls voll auszunutzen kommt es nicht nur auf die Häufigkeit, sondern auch auf die Menge des verspeisten Gemüses an.

Ein eurapon-Tipp: Ersetzen Sie sehr kohlenhydrathaltige Beilagen wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln bei Ihren Lieblingsgerichten einfach mal durch größere Mengen an Blumenkohl. Er macht länger satt und tut Gutes für Ihr Wohlbefinden. Ein weiterer Pluspunkt: Aufgrund seiner geringen Kalorienmenge, können Sie sich ganz ohne schlechtes Gewissen den Bauch vollschlagen.

Sollten Sie nicht vollends auf eine Verarbeitung des Gemüsekohls verzichten wollen, empfiehlt es sich die Röschen nur einige Minuten lang in wenig Wasser zu dünsten. Auf diese Art, bleiben die empfindlichen sekundären Pflanzenstoffe im Kohl gut erhalten. In jedem Fall sollten Sie den Blumenkohl vor dem Verzehr gut waschen, die grünen Blätter ablösen und den Strunk abschneiden. Es empfiehlt sich auch, die Knollen etwa 10 Minuten in kaltem Salzwasser zu baden, um jegliche ungebetenen Besucher zu vertreiben. Dann steht dem Genuss von Blumenkohl, vor allem auch in ungekochtem Zustand, nichts mehr im Wege!

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