Anthroposophie im Gesundheitsblog von eurapon
Kommentare 0

Anthroposophie – ganzheitliche Behandlung von Körper und Geist

Haben auch Sie sich schon einmal mit dem Thema der alternativen Heilmethoden befasst? Dann sind Sie bei Ihrer Recherche vielleicht auf den Begriff der „anthroposophischen Medizin“ gestoßen.

Die anthroposophische Medizin wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Erweiterung der konventionellen Medizin entwickelt. Während der Fokus bei der konventionellen Schulmedizin in erster Linie auf dem Körper liegt, werden bei dem anthroposophischen Ansatz auch Geist und Seele des Patienten bei der Behandlung berücksichtigt. Die Anthroposophie ist somit eine ganzheitliche Betrachtungsweise, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Zum Einsatz kommen Arzneimittel, deren Ursprung pflanzlich, mineralisch oder tierisch ist.
Unser Blogbeitrag widmet sich ausführlich diesem Thema. Lesen Sie, welche Philosophie dahinter steckt, wie die Behandlung aussehen kann und ob sie tatsächlich messbare Erfolge erzielt.

Woher stammt der Begriff „Anthroposophische Medizin“?

Als Begründer der anthroposophischen Medizin gilt der Philosoph Rudolf Steiner. Er lebte von 1861 bis 1925 im heutigen Kroatien. Auch die Waldorfpädagogik ist seinen Lehren entsprungen.

Das Wort „Anthroposophie“ entstammt dem Griechischen und bedeutet in der Übersetzung „Menschenweisheit“. Dies ist dann auch der Inhalt der Philosophie, die Elemente aus Mystik, Religion, Philosophie und der Naturwissenschaft gemäß der Erkenntnisse Goethes enthält.

So soll die anthroposophische Medizin eine geisteswissenschaftliche Ergänzung zur Naturwissenschaft darstellen. Dies bedeutet, dass die konventionelle Schulmedizin nicht abgelehnt, sondern um verschiedene anthroposophische Behandlungsmethoden erweitert wird.

Was ist die Idee dahinter?

Gemäß den Lehren der anthroposophischen Medizin existieren vier verschiedene Bestandteile, die das menschliche Wesen beeinflussen: Astralleib, Ätherleib, ICH-Organisation und der physische Leib. Besteht ein Ungleichgewicht zwischen diesen vier Elementen, dann hat dies die Entstehung von Krankheiten zur Folge.

Die Behandlung der Erkrankung erfolgt mit tierischen, mineralischen oder pflanzlichen Wirkstoffen. Hierbei ist die Beschaffenheit des Heilstoffes wichtig und weniger der eigentliche Inhaltsstoff. Beispielsweise werden Entzündungen gerne mit Wirkstoffen behandelt, die in feuchten Gebieten zu finden sind. Diese sollen laut den Anthroposophen die Entzündung im Körper löschen und dabei auch die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen.

Welche Mittel kommen zum Einsatz?

Besonders häufig kommt die Mistel bei der Behandlung zum Einsatz. Da sie nicht in der Erde wurzelt und außerdem im Winter blüht, wird ihr nachgesagt, dass sie in der Lage ist, die Naturgesetze zu durchbrechen. Eine Fähigkeit, die es ihr ermöglichen soll, beispielsweise das unkontrollierte Wachstum von Krebszellen zu bekämpfen.

Wissenschaftlich bewiesen werden konnte diese These bislang zwar nicht. Unumstritten ist jedoch, dass die Mistel eine Krebsbehandlung effektiv unterstützt und die Lebensqualität des Betroffenen messbar steigert, indem sie die Nebenwirkungen einer Chemotherapie wie Übelkeit vermindert.

Durch besondere Herstellungsverfahren soll die Wirkung der Medizin zusätzlich gesteigert werden. Beispielsweise werden pflanzlichen Bestandteilen Metalle zugegeben, um die Wirkung zu verbessern. Dies wird umgesetzt, indem die Erdböden der Heilpflanzen mit Metallsalzen angereichert werden.

Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Als Ideal wird eine vegetarische Lebensweise mit dem Verzehr von Eiern und Milchprodukten angesehen. Auch künstlerische Hobbys wie Musizieren oder Malen sollen die Gesundheit maßgeblich unterstützen.

Ist die Anthroposophie einen Versuch wert?

Auch wenn die Anthroposophie auf den ersten Blick etwas esoterisch erscheinen mag: Sie erzielt durchaus sehr gute Erfolge und viele Patienten sind hochzufrieden mit dieser besonderen Art der Therapie. Zudem führt sie nur zu sehr wenigen Nebenwirkungen und ist daher eine gute Ergänzung zur konservativen Behandlung.

Auch bei der Therapie von Kinderkrankheiten hat sich die anthroposophische Medizin bewährt. Ein bekanntes Mittel, das in viele Haushalte Einzug gehalten hat, ist der sogenannte Zwiebelumschlag. Dieser lindert die Schmerzen einer Mittelohrentzündung. Dazu wird eine Zwiebel fein gehackt und in ein Stofftaschentuch gewickelt. Dieser Umschlag wird auf das betroffene Ohr gelegt und mit einem Handtuch und einem weiteren Tuch am Kopf befestigt. Die Wirkung wird noch gesteigert, wenn eine Wärmflasche zum Einsatz kommt.

Stöbern Sie doch mal in unseren Produkt-Kategorie für anthroposophische Mittel:

Zur Shop-Kategorie

Schreibe eine Antwort